Fußball brachte keinen Bier-Schub

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Der Bierdurst der Wiener - und der Österreicher insgesamt genauso - ist heuer trotz der Fußball-WM nicht gewachsen. Enttäuschung bei den Brauereien.

Der Inlands-Ausstoß der österreichischen Brauereien (inklusive alkoholfreiem Bier) stieg in den ersten neun Monaten 2006 nur minimal um 0,2 Prozent auf 6.406.000 Hektoliter an, berichtete die Brauerei Ottakringer unter Berufung auf Angaben des Verbands der Brauereien Österreichs.

Deutliche Einbußen gab es demnach vor allem bei Spezialbieren, wo der Ausstoß um 7 Prozent zurückging. Weiter stark im Kommen sind dagegen weiter Biermischungen. Die österreichische Produktion von Radler ist in den ersten neun Monaten um 18,4 Prozent gewachsen. Stärker gefragt sind auch Lager und Märzen, wo der Ausstoß um 5,9 Prozent gestiegen ist.

Immer besser verkaufen sich dabei vor allem kleinere und leichtere Behälter. Die Bier-Produktion in 0,33 l-Flaschen ist um 32,2 Prozent gestiegen. Auch bei 0,5 l-Dosen gab es einen Anstieg von 5,4 Prozent. Die traditionelle Pfandflasche im Halbliterformat verliert dagegen weiter – laut Verbandsdaten in den ersten neun Monaten 3,1 Prozent – und auch bei Fassbier wurde ein Rückgang um 1,5 Prozent verzeichnet.

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