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Frühjahrsputz im Wiener Donaukanal

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Einen Frühjahrsputz an den Flussufern des Donaukanals führt derzeit die Wasserstraßendirektion (WSD) zusammen mit dem 1. Wiener Bootstaxi durch - Dutzende Parkbänke und Fahrräder werden geborgen.

Gestartet wurde vergangenen Mittwoch. In rund zwei Wochen sollen alle „Fremdkörper“ aus dem Wasser geborgen werden. Initiiert hat die Aktion Stefan Schöner vom Bootstaxi. Er selbst beobachtete immer wieder, wie bei Vandalenakten Bänke und Ähnliches versenkt wurden.

Breit ist die Palette der Dinge, die im Wasser landen. Sogar ein Bett mit Tuchent wurde schon herausgefischt. Ganz oben auf der Hitliste stehen aber dutzende Bänke und Fahrräder, sagte Kurt Zemsauer von der WSD, einer Untergruppe des Verkehrsministeriums. Fast täglich muss die Exekutive gerufen werden, denn auch wertloses Diebesgut wird regelmäßig entdeckt. Den fünf Männern, die sich von der Rotundenbrücke bis zur Schleuse Nußdorf durcharbeiten, gingen sogar schon zwei aufgebrochene Safes in die Netze.

Schon zwei LKW-Ladungen Sperrmüll geborgen

Das „Bänke-Versenken“ – oft als Highlight einer durchzechten Nacht – ist nicht ungefährlich. Bei stärkerer Strömung drehen sich die Sitzmöbel, die mitsamt Schrauben und Dübel ausgerissen werden, unter Wasser. Dem Bootstaxi hat dies im vergangenen Jahr eine Schiffsschraube gekostet, sagte Schöner. Es hätte aber auch schlimmer ausgehen können.

Gearbeitet wird auf einem kleinen Dienstboot, Unterstützung gibt es auch immer wieder von der für alle Gewässer zuständigen MA 45. Rund 200 Kilo Schrott kann mit einem Kran an Bord gehievt werden, dann muss wieder ausgeleert werden. Rund zwei Lkw-Ladungen Sperrmüll wurden seit vergangenem Mittwoch abtransportiert. Räder, Bänke, Verkehrszeichen und Kaugummiautomaten sind meist unbrauchbar, so Zemsauer. Die wieder aufgetauchten Absperrgitter einer nahen Baustelle wurden von den Arbeitern hingegen blitzschnell abgeholt.

Bis zum Ende dieser Woche werden die Arbeiten abgeschlossen sein, hofft Zemsauer. Lang hätten er und seine Helfer ohnedies keine Zeit. Mit 1. April wird der Wasserstand um zumindest einen Meter angehoben, dann ist der Sperrmüll kaum mehr zu erkennen.

Redaktion: Michael Grim

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