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Frühlingsbeginn am Freitag: Tag und Nacht sind gleich lang

Am Freitag startet der Frühling.
Am Freitag startet der Frühling. ©bilderbox.com/VIENNA.at (Sujet)
Am Freitag startet endlich der lang ersehnte Frühling - zumindest astronomisch gesehen. Tag und Nacht sind an diesem Tag gleich lang, mit den längeren Tagen lässt die Sonne auch ihre ersten warmen Strahlen spüren.
Tiere tanken Frühlingssonne
Sonnenfinsternis 2015

Der Winter ist vorbei – zumindest auf dem Papier, wenn um 23.45 Uhr MEZ der astronomische Frühling beginnt. Zu diesem Zeitpunkt überschreitet die Sonne, von der Südhälfte des Himmels kommend, den Himmelsäquator und wandert auf die Nordhälfte des Himmels.

Was sich so hochtrabend anhört, lässt sich auch leichter beschreiben: Zum Frühlingsanfang geht unser Zentralgestirn genau im Osten auf, steht mittags im Süden und geht exakt im Westen unter – Tag und Nacht sind gleich lang.

Frühlingsbeginn: Der Lenz ist da

Das wohl älteste deutsche Wort für den Frühling ist die Bezeichnung Lenz (vom althochdeutschen “lenzo”). Sie bedeutet so viel wie “die Zeit, in der lange Tage sind” oder “die Zeit, in der die Tage länger werden”. Im heutigen Sprachgebrauch hat das Frühlingshafte seinen festen Platz: Frühlingserwachen, zweiter Frühling, Frühlingsgefühle.

Auch die Natur freut sich auf den Frühling: Auch wenn Eis und Schnee mancherorts noch nicht ganz verschwunden sind, zeigt sich als erster Frühlingsbote das Schneeglöckchen. Andere Frühblüher wie Krokus, Tulpe, Frühlingsknotenblume, Märzenbecher und Narzisse – auch als Osterglocke bekannt – folgen. Danach erfreuen sich die Menschen an Flieder, Maiglöckchen und Pfingstrosen.

Frühlingsgefühle vs. Frühjahrsmüdigkeit

Zwischen März und Juni gibt es auch zahlreiche Gelegenheiten zum Feiern: Neben Ostern und Pfingsten steht bei den meisten Frühlingsfesten vor allem die Vertreibung des Winters im Vordergrund. Dazu kommen noch die Frühlingsgefühle. Es wird geflirtet und die sexuelle Erregbarkeit steigt immens an. Evolutionsbiologen sind der Meinung, dies sei eine Überbleibsel des geschlechtlichen Jahreszyklus, wie wir ihn bei vielen Tierarten finden.

Doch während die einen vor Energie strotzen, jammern andere über die Frühjahrsmüdigkeit. Gegen diese Schlaffheit kann man aber einiges unternehmen: Gebraucht werden dazu Vitamine, Vital- und Nährstoffe. Zusammen mit viel Bewegung im Freien – möglichst bei Tageslicht – sollten sich die Lebensgeister aus dem Winterschlaf wachrütteln lassen.

(APA/Red)

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