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Frostnächte lassen Österreich zur Wochenmitte noch einmal zittern

Am Dienstag und Mittwoch werden die Nächte noch einmal kälter.
Am Dienstag und Mittwoch werden die Nächte noch einmal kälter. ©pixabax.com (Sujet)
Der Frühling kehrt langsam aber sicher mit deutlich milderen Temperaturen zurück. Zur Wochenmitte herrscht aber noch einmal Frostgefahr.

In der Nacht auf Sonntag gab der Winter in den höheren Tallagen Westösterreichs nochmals ein Comeback. “Oberhalb von 700 bis 1000 Metern bildete sich hier verbreitet eine dünne Schneedecke aus und in den Hochtälern kam nochmals eine ordentliche Portion Neuschnee hinzu”, sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. “So meldeten Schmirn und Warth zehn Zentimeter, der Brenner 20 Zentimeter und Obergurgl sogar 26 Zentimeter Neuschnee seit Samstagabend.

Auch am Sonntag ging es trüb und unbeständig weiter, im Osten setzte sich aber allmählich mildere Luft durch und Höchstwerte von rund 14 Grad wurden im Weinviertel erreicht.

Wetterbesserung zum Wochenbeginn

In der Nacht auf Montag klingen Regen und Schneefall überall ab, verbreitet halten sich aber noch Wolken oder Hochnebelfelder. Das hat auch sein Gutes, durch die Wolken bleibt es meist frostfrei. Nur im Wald- und Weinviertel lockern die Wolken in der zweiten Nachthälfte auf und hier kann es stellenweise schon frostig werden.

Am Montag tagsüber setzt sich verbreitet die Sonne durch, nur im Süden erweisen sich die Wolken gebietsweise als hartnäckig. “Mit Hilfe der Aprilsonne wird es schon deutlich milder als noch am Wochenende”, so der Meteorologe. “Die Temperaturen steigen auf 10 bis 17 Grad.”

Frostgefahr am Dienstag und Mittwoch

Die Nacht auf Dienstag verläuft mit Ausnahme von Osttirol und Kärnten weitgehend wolkenlos und auch der Wind schläft in den meisten Regionen ein. Dadurch kühlt die Luft stark aus und verbreitet kommt es selbst in den Niederungen zu Frost. Nach derzeitigem Stand frostfrei bleibt nur der bewölkte Süden, das Rheintal, Großteile des oberösterreichischen Donauraums sowie die Gebiete um den Neusiedler See.

In Wien ist Frost wohl auch nur am Stadtrand und im Wienerwald ein Thema. “Gartenbesitzer sollten frostempfindliche Pflanzen nochmals in Sicherheit bringen oder durch Vlies und ähnliches schützen”, sagt Spatzierer. “Auch die heimischen Obstbauern müssen nochmals Schutzmaßnahmen wie etwa die Frostberegnung ergreifen.”

Am Mittwoch in der Früh kommt es nochmals stellenweise zu Frost, diesmal sind aber wohl nur mehr die etwas erhöhten Lagen wie etwa das Waldviertel oder inneralpine Täler davon betroffen. Ab Donnerstag ist dann die Frostgefahr gebannt und die Tageshöchstwerte erreichen wieder die 20-Grad-Marke.

Obst- und Weinbauern in Sorge vor Frostnächten

In einigen Regionen Niederösterreichs gibt es unter Obst- und Weinbauern Sorge vor den kommenden Nächten, denn diese könnten Fröste bringen und somit die Kulturen gefährden. Immense Schäden wie 2016 als es verbreitet Frühjahrsfrost gab, und auch 90 Prozent der steirischen Apfelkulturen betroffen waren, dürften aber keineswegs drohen. Denn weder in der Steiermark noch im Burgenland wird Frost prognostiziert. Vor drei Jahren hatten sich die Frostschäden in der Landwirtschaft österreichweit laut Hagelversicherung auf 200 Mio. Euro belaufen.

Im Raum Krems in Niederösterreich aber “wird es gefährlich”, sagte Konrad Hackl, Weinbauberater der Landwirtschaftskammer dem “Kurier” (Sonntagsausgabe). Heizen, Beregnen, Frostkerzen und angezündete Strohballen (Rauch) sollen helfen, denn der Rauch kann die Temperatur um bis zu 1,5 Grad steigern.

Auch im Kamptal und in der Wachau bereiten sich dem Zeitungsbericht zufolge Bauern auf möglichen Frost vor. Die Marillen sind derzeit zwei bis vier Millimeter groß und könnten Schäden davon tragen. Einen Hektar Anbaufläche mit Frostöfen zu beheizen kostet 2.000 bis 3.000 Euro. Viele Betriebe würden deswegen nur Teilflächen schützen oder sich gegen Frostschäden versichern, sagte Herbert Muster von der Landwirtschaftskammer dem “Kurier”.

(APA/Red)

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