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Frist für Wunschkennzeichen

Am (morgigen) Freitag laufen die ersten Wunschkennzeichen ab. Wer sich nicht rechtzeitig um eine Verlängerung kümmert, verliert das Recht, es zu führen. Wunschkennzeichen werden für 15 Jahre ausgegeben. Stichtag ist aber zählt nicht der Tag der Kennzeichen-Zuweisung, sondern das Datum der Reservierung.

„Reservierungen waren ab Anfang Oktober 1989 möglich. In manchen Bundesländern konnten Wunschkennzeichen zwar schon vor dem Oktober 1989 bestellt werden, die 15-Jahres-Frist begann aber erst ab 1. Oktober 1998 zu laufen“, informiert ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Der Versicherungsverband hat bereits begonnen, die Betroffenen schriftlich zu informieren.

Entscheidung zwischen Verlängerung oder neuem Kennzeichen

Wunschkennzeichen-Besitzer müssen sich entscheiden zwischen:
– Verlängerung um weitere 15 Jahre: Der Antrag ist bei einer Zulassungsstelle im Bereich der Wohnsitzbehörde des Fahrzeugbesitzers einzubringen. Die Gebühr beträgt 159 Euro. Zum Austausch der Kennzeichentafeln auf ein neues EU-Kennzeichen ist man nicht verpflichtet. Entscheidet man sich auch dafür, fallen zusätzlich 18 Euro für einen Pkw an.

– Bestellung eines anderen Wunschkennzeichens: Dafür braucht es einen Antrag bei der Bezirkshauptmannschaft oder der Bundespolizeidirektion. Kostenpunkt 172 Euro Gebühr und 18 Euro für die neuen Kennzeichentafeln sowie, wegen Änderung des Kennzeichens, eine neue Begutachtungsplakette um 1,45 Euro. – Verzicht: Wenn der Zulassungsinhaber seine Wunschtafeln nicht mehr haben will, wird ein normales Kennzeichen zugewiesen. Für die Standard-Kennzeichentafeln sind 18 Euro zu bezahlen, dazu 1,45 Euro für eine neue Prüfplakette.

Abgelaufenes Wunschkennzeichen Grund für Geldstrafe

„Wer mit abgelaufenen Wunschkennzeichen unterwegs ist, riskiert eine Geldstrafe. Das Verkehrsministerium hat aber die betreffenden Behörden ersucht, von einer Bestrafung Abstand zu nehmen, wenn unverzüglich die Verlängerung des Wunschkennzeichens oder ein neues Wunschkennzeichen beantragt wird“, so der ÖAMTC.

Wer seinen Wohnsitz gewechselt und das bisher der Behörde nicht mitgeteilt hat, sollte sich an eine der Zulassungsstellen der Versicherung wenden. Ansonsten kann das Verständigungsschreiben vom Versicherungsverband nicht zugestellt werden und es droht eine Strafe.

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