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Frischer Wind bei Wiener Grünen

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Maria Vassilakou geht fix davon aus, am 20. Juni in der Landesversammlung der Wiener Grünen zur Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Wiener Landtagswahl 2006 gewählt zu werden.

„Ich freue mich sehr, dass ich mit breiter Unterstützung rechnen kann“, sagte die nicht amtsführende Stadträtin am Dienstag in einer Pressekonferenz. Ob sie Christoph Chorherr auch in die Funktion als Klubchefin im Rathaus folgen werde, ließ Vassilakou weiterhin offen.

Vassilakou zur Frage, ob sie mit einem Gegenkandidaten rechne: „Nicht, dass ich wüsste.“ Ganz genau wisse man das vorher aber nie, schließlich hätten die Grünen ein offenes System, bei dem jeder kandidieren könne. Offen ließ sie auch, wer an ihrer Stelle den Posten des nicht amtsführenden Stadtrats übernehmen könnte, sollte sie Klubchefin werden. Priorität habe jetzt einmal die Wahl am 20. Juni. Jedenfalls, so Vassilakou: „Der Klub ist einverstanden, dass ich mir das Team, mit dem ich in die nächste Wahl gehen möchte, auch aussuchen kann.“

Zusammenarbeit mit der FPÖ?

Für langes Zögern bei der Grünen sorgte die Frage, wie sie mit dem Angebot von FPÖ-Landesparteichef Heinz-Christian Strache umgehen werde, „technische Allianzen gegen den Machtblock der Wiener SP֓ einzugehen. „Es ist durchaus positiv zu bewerten, dass sich Herr Strache bemüht, Diskussionsbereitschaft in alle Richtungen hin zu signalisieren“, meinte sie schließlich. Kommunikation und Austausch mit der FPÖ sei möglich, aber: „Eine Zusammenarbeit gibt es mit der FPÖ keine, weder jetzt, noch in Zukunft.“

Seitens der Grünen gelte nämlich eine „hundertprozentige Abgrenzung zu antisemitisch und rassistisch anmutenden Ausrutschern“, betonte Vassilakou. Sie forderte Strache auf, in diesem Zusammenhang klare Worte der Kritik zu finden. Als der Obmann des Ringes freiheitlicher Jugend (RFJ), Johann Gudenus, vor einer „Umvolkung“ gewarnt hatte, sei dies nicht ausreichend geschehen, so Vassilakou.

Link: www.gruene.at

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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