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Friedliche Kurdendemo in Wien

Friedlich erinnerten die Kurden an ihren schwarzen Tag.
Friedlich erinnerten die Kurden an ihren schwarzen Tag. ©Erich W.
Rund 200 Kurden trafen sich am Mittwoch Abend beim Westbahnhof und zogen dann über die Mariahilferstraße zum Ring und weiter zum Parlament.
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Unser Leserreporter Erich W. berichtet: “Der 15. Februar gilt für die Kurden als „schwarzer Tag“, denn an diesem Tag 1999 wurde ihr politischer Führer Ötschalan in Kenia von türkischen Sicherheitskräften gefangen genommen.

Kurdistan liegt an der Grenze zwischen der Türkei und dem Irak und ist seit Jahrhunderten Spielball der Mächtigen. Völkerrechtlich gehört der Großteil Kurdistans zur Türkei, wogegen die Kurden teilweise auch mit militärischen Mitteln kämpfen.

Seit vielen Jahren  kämpft man auch politisch gegen die Annektierung Kurdistans durch die Türkei. Sowohl politisch als auch militärisch wird gekämft, weshalb Ötschalan auch als Terrorist gesucht wurde, als Anführer der PKK. Seit 1999 sitzt er nun in Haft und die Kurden fordern seine Freilassung sowie die aller kurdischen politischen Gefangenen.

Außerdem forderten die Demoteilnehmer auch lautstark Frieden für Kurdistan und das Recht auf Selbstbestimmung.”

Gegen 19:45 ging die Kundgebung bei Schneetreiben friedlich zu Ende.

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