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Friedliche Demo gegen Karikaturen

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Rund 350 Demonstranten haben sich Freitagnachmittag in der Innenstadt versammelt. Sie protestierten gegen die umstrittenen Mohammed-Karikaturen. Die Kundgebung verlief lautstark, aber friedlich.

Die Demonstranten folgten einem Aufruf des Sohns des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam al-Gaddafi. Vom Stephansplatz zogen die Teilnehmer zur dänischen Botschaft, die sich im Bereich der Albertina befindet.

Die Demonstranten überreichten in der dänischen Botschaft eine Petition, in der die Cartoons verurteilt werden und die Forderung aufgestellt wird, die Zeichnungen nicht in österreichischen Medien zu veröffentlichen.


Nein zu Gewalt

Amir Bayati, ein aus dem Irak stammender österreichischer Beobachter des Protestmarsches, sagte, die Demonstranten sagten nein zu Gewalt und nein zu Terror. Sie wollten aber eine Entschuldigung dafür, dass man religiöse Gefühle verletzt habe.


Glaubensgemeinschaft will beruhigen

Die Islamische Glaubensgemeinschaft hatte zuletzt angekündigt, nicht zu Demonstrationen aufrufen zu wollen. Man wolle die Lage beruhigen. Die bosnischen Muslime und die Musmlime der arabischen sowie schiitischen Moscheen sind Donnerstagabend auf Initiative von Präsident Anas Shakfeh zusammengekommen. Dabei habe man sich für Deeskalation ausgesprochen, sagte SPÖ-Gemeinderat und Integrationsbeauftragter Omar Al-Rawi.

Es habe Einigkeit bestanden, dass die Verletzung religiöser Gefühle abgelehnt werde. Eine Eskalation oder gar Konfrontation der Kulturen habe man aber auf keinen Fall im Sinn, hieß es.

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