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Friedensgespräche in Indonesien

Vier Wochen nach der Tsunami-Katastrophe haben die indonesische Regierung und die Rebellen der Provinz Aceh die Aufnahme von Friedensgesprächen vereinbart. Dies verlautete am Sonntag aus unterrichten Kreisen in Jakarta.

Die Gespräche sollen demnach bereits in der kommenden Woche in Europa beginnen, wahrscheinlich am Donnerstag in Finnland. Die Regierung habe es sich zum Ziel gesetzt, bei den Verhandlungen eine Vereinbarung über den dauerhaften Status der Provinz zu erreichen, sagte am Sonntag ein Beamter, der sich seit langem bemüht, die Konfliktparteien zusammenzubringen.

Die Bewegung Freies Aceh (GAM) – kämpft seit 1976 für die Unabhängigkeit der Provinz im äußersten Nordwesten von Indonesien. Im Dezember 2002 vereinbarten beide Seiten einen Waffenstillstand, der im Mai 2003 zusammenbrach. Damals begannen die indonesischen Streitkräfte eine umfangreiche Offensive gegen die Rebellen. Der indonesische Präsident Susilo Yudhoyono hat nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr eine Friedenslösung für Aceh als Ziel seiner Regierung ausgegeben.

Nach dem Seebeben vom 26. Dezember erklärten die Streitkräfte ihre Offensive gegen die Rebellen für ausgesetzt. Dennoch wurden seitdem nach Angaben von Generalstabschef Ryumizard Ryacudu 208 Rebellen erschossen, weil sie angeblich die Sicherheit störten.

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