Freund erstochen: Prozess geht zu Ende

Im Wiener Landesgericht soll am Dienstag der Mordprozess gegen eine 34-jährige Frau zu Ende gehen, die am 7. März 2007 ihren Lebensgefährten, einen 29 Jahre alten WU-Assistenten aus Kärnten, erstochen hat.

Die zierliche, kleingewachsene Frau hat sich bisher mit Putativnotwehr verantwortet und wird dem Vernehmen nach weiter dabei bleiben, dass sie mit einem unmittelbar bevorstehenden Angriff des Mannes gerechnet habe.

In dieser Situation habe sie “nimmer g’wusst, was ich machen soll” und mit einem Messer, mit dem sie zuvor ein Hähnchen tranchiert hatte, zugestochen, hatte die Frau Ende Jänner beim Prozessauftakt erklärt.

Bei dem Verfahren handelt es sich um den zweiten Rechtsgang: Im September 2007 hatten Geschworene der Frau die Notwehr-Version geglaubt und die Mordanklage verworfen, worauf die drei Berufsrichter den Wahrspruch aussetzten. Der Prozess musste damit wiederholt werden.

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