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Freiheitsindex Österreich: Ergebnis "beruhigend"

Meinl-Reisinger findet das Ergebnis der Umfrage "beruhigend".
Meinl-Reisinger findet das Ergebnis der Umfrage "beruhigend". ©APA/Roland Schlager
Eine SORA-Umfrage zeigt den "Freiheitsindex" auf und somit auch, dass sich drei Viertel der Österreich frei fühlen und die Grundrechte tief verankert sind.

Drei Viertel der Österreicher fühlen sich frei. Das zeigt der “Freiheitsindex Österreich”, den das Sozialforschungsinstitut SORA in Auftrag des NEOS Lab, der Bildungseinrichtung der NEOS, erstellt hat. Demnach sind die Grund- und Freiheitsrechte fest in der Bevölkerung verankert, wenngleich Ohnmacht, mangelnde Mitbestimmung und fehlende Zukunftschancen das Freiheitsgefühl bedrohen.

Freiheitsindex für Meinl-Reisinger “beruhigendes” Ergebnis

Alles in allem liefert der Freiheitsindex für NEOS-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger ein “beruhigendes” Ergebnis. Günther Ogris, Geschäftsführer von SORA, betonte bei einer Pressekonferenz am Dienstag: “76 Prozent der Österreicher gaben an, sich frei zu fühlen.” Außerdem hält gut die Hälfte die Demokratie in Österreich für frei, während 16 Prozent sie als unfrei bezeichnen. Insbesondere die hohe Zustimmung zu den EU-Grundfreiheiten hat Meinl-Reisinger positiv überrascht. Immerhin werden diese von bis zu 80 Prozent positiv gesehen. “Es ist gut, dass es einen gewissen Grundkonsens gibt. Den braucht es zum Zusammenleben”, sagte sie. Auch die Freiheitsliebe ist hoch.

Die NEOS wollen mit dem Freiheitsindex ein “wichtiges Thema” ansprechen. “Der Index dient aber auch als Frühwarnsystem zur Sicherung von Freiheit und liberaler Demokratie”, betonte NEOS Lab-Direktorin Birgit Allerstorfer. Indem man das Freiheitsgefühl regelmäßig erfasse, könne man Bedrohungen frühzeitig erkennen.

Hält der Bevölkerung plagt strake Ohnmachtsgefühle

Derartige Bedrohungen für Freiheit und Demokratie sind laut Ogris Ohnmacht, mangelnde Mitbestimmung und fehlende Zukunftschancen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung wird von starken Ohnmachtsgefühlen geplagt. Sie haben nicht das Gefühl, dass sie ihre soziale und wirtschaftliche Situation selbst verbessern können. Bildung und Partizipation seien deshalb die wesentlichen Mittel, um Freiheit und Demokratie zu sichern. “Die Bürger müssen das Gefühl haben, dass sie etwas bewegen können. Es darf keine Partizipation sein wie bei den letzten Volksbegehren, bei der dann über die Bürger drübergefahren wird”, sagte Meinl-Reisinger.

Außerdem gelte es, das Vertrauen in die Politik zu stärken. Denn mehr als die Hälfte gab an, nicht darauf zu vertrauen, dass die Politik die Herausforderungen unserer Zeit lösen kann. “Wir müssen Lösungen anbieten”, sagte Meinl-Reisinger. Das gelte insbesondere für die EU. “Die Leute wollen, dass die EU große Themen angeht. Aber gerade bei diesen ist sie oft nicht handlungsfähig”, betonte sie.

(APA/Red)

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