Freigänger kurz vor Haftende beim Dealen erwischt

Symbolfoto |&copy EPA
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Ein 1998 wegen Suchtgifthandels zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilter Wiener ist zwei Wochen vor dem Ende seiner Haft beim Dealen erwischt worden.

Der mittlerweile 49-Jährige hatte seine Freigänge genutzt, um auf illegale Weise Geld zu verdienen, mit dem er eine Wohnung finanzierte und seine 18-jährige Tochter unterstützte. Darüber hinaus ging er öfter Skifahren am Hochkar, wie die Wiener Polizei am Dienstag bekannt gab.

Wolfgang M. wurde am 17. April in einer Supermarkt-Garage in der Döblinger Hauptstraße erwischt, als er einem 38-jährigen Wiener 1,1 Kilo Marihuana verkaufen wollte. Auf die Spur des Mannes waren die Fahnder des Kriminalkommissariats Süd durch einen anonymen Hinweis gekommen.

Die Ermittler stellten bei dem 49-Jährigen insgesamt 14 Kilo Cannabisharz sicher, ebenso viel dürfte er seit Jahresbeginn verkauft und damit 35.000 Euro verdient haben. Seine Aussage, wonach das Suchtgift aus alten Beständen – aus der Zeit vor seiner Verurteilung – stammten, nehmen ihm die Kriminalisten nicht ab: M. behauptet, das Cannabisharz vergraben zu haben, an den Ort will er sich aber nicht erinnern können.

Mit M. wanderten acht mutmaßliche Mittäter in Haft. Sie waren Abnehmer des Suchtgifts. Darüber hinaus wurden sechs Personen angezeigt, sie hatten geringere Mengen Drogen gekauft.

Redaktion: Michael Grim

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