"Freie Schüler Wien" als Schülervertretungsorganisation der FPÖ gegründet

Maximilian Krauss rechnet mit Zuspruch für die blaue Schülervertretung.
Maximilian Krauss rechnet mit Zuspruch für die blaue Schülervertretung. ©APA
Ab sofort gibt es eine Schülervertretungsorganisation der FPÖ. Die "Freien Schüler Wien" wollen sich beispielsweise für ein Kopftuchverbot oder Deutsch als Pausensprache einsetzen.

Die FPÖ hat erstmals auch eine Schülervertretung in Wien. Nach Kärnten und der Steiermark wurde mit den “Freien Schüler Wien” die dritte Schülervertretungsorganisation der FPÖ gegründet. Als Projekt der “nächsten ein, zwei Jahre” soll auch eine Bundesorganisation entstehen, so der Wiener FPÖ-Bildungssprecher Maximilian Krauss am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

FPÖ bekommt erstmals Schülervertretung in Wien

Bisher war die Gründung einer blauen Schülervertretung laut Krauss nicht an Interessenten gescheitert, viele Schulsprecher hätten sich wegen politischen Drucks nicht offen zur FPÖ bekannt. Derzeit sind bei den “Freien Schülern Wien” drei Schulsprecher Mitglied, bei der nächsten Sitzung des Schülerparlaments am 3. Dezember will David Wareka, Landessprecher der “Freien Schüler Wien”, allerdings um weitere Vertreter werben. Er rechne mit Zuspruch, vor allem von Vertretern der Bundesschulen, sagte er am Mittwoch. Ein FPÖ-Parteibuch sei für einen Beitritt übrigens kein Muss.

Wichtiger Fokus der “Freien Schüler Wien” soll laut Wareka, der davor schon bei der Freiheitlichen Jugend aktiv war, das “SchülerInnenparlament” als Versammlung der Schulsprecher sein: Unter dem Motto “Stopp dem Genderwahn” soll dieses wieder in “Schülerparlament” unbenannt werden. Außerdem soll dafür gesorgt werden, dass dort nicht unnötig viel Zeit mit Formalia “verplempert” werde und die Anträge auch tatsächlich zu Ergebnissen führen.

Kopftuchverbot und Deutsch als Pausensprache als Anträge

Für das nächste Schülerparlament kündigt Wareka Anträge für ein Kopftuchverbot an Schulen sowie für Deutsch als Pausensprache an. Es könne schließlich nicht sein, dass “österreichische Schüler” nicht mehr verstünden, was hinter ihrem Rücken gesagt werde.

(APA/Red)

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