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Französische Soldaten in Kongo eingetroffen

In der umkämpften Stadt Bunia in der Demokratischen Republik Kongo sind die ersten regulären Soldaten der EU-geführten internationalen Friedenstruppe eingetroffen.

Die zu Kampfeinsätzen berechtigten französischen Soldaten wurden von ihrem Stützpunkt in Uganda aus in die Hauptstadt der Bürgerkriegsregion Ituri geflogen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Laut Armeesprecher Frederic Solano trafen zunächst 50 Soldaten in Bunia ein. Im Laufe des Tages sollten dort insgesamt 150 Soldaten stationiert sein.

Zur Vorbereitung des Einsatzes war am Freitag bereits eine Vorhut der Truppe eingetroffen. Der Kommandant der internationalen Truppe, der Franzose Jean-Paul Thonier, werde noch am Dienstag einen „informellen“ Besuch in Bunia absolvieren. Er sei am Montagabend auf dem ugandischen Stützpunkt Entebbe eingetroffen. Es werde drei Wochen dauern, bis die Truppe in Bunia und in Entebbe ihre Gesamtstärke erreicht habe, sagte Solano. Aber der Einsatz könne bereits „in zwei bis drei Tagen“ beginnen.

Die von der UNO mandatierte Friedenstruppe soll insgesamt 1.500 Mann umfassen; 900 von ihnen werden von Frankreich gestellt. Die Truppe soll für Sicherheit in Bunia sorgen. In Ituri liefern sich die verfeindeten Volksgruppen Lendu und Hema brutale Kämpfe. Allein im vergangenen Monat kamen in der Region hunderte Menschen ums Leben. Seit 1999 wurden in dem Gebiet mehr als 50.000 Menschen getötet; eine halbe Million Menschen sind auf der Flucht.

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