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Fragen zu Arbeitslosen-Einmalzahlung: AMS-Wien-Serviceline überlastet

Am Freitag war die Serviceline überlastet.
Am Freitag war die Serviceline überlastet. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die Arbeitslosen-Einmalzahlung sorgte bei vielen Wienern für Unklarheiten. Am Freitag war die Serviceline des AMS deshalb überlastet.

Fragen rund um die Einmalzahlung für Arbeitslose sorgen derzeit offenbar für einen regelrechten Ansturm auf die Serviceline des AMS Wien. Dieses stellte am Freitag nun per Aussendung klar, dass alle Anspruchsberechtigten das Geld automatisch bis spätestens Anfang kommender Woche erhalten werden. "Ein Antrag muss nicht gestellt werden", betonte die Wiener AMS-Chefin Petra Draxl.

Unklarheiten sorgten für zahlreiche Anrufe bei der Serviceline

Zuletzt hätten viele Wienerinnen und Wiener wegen Unklarheiten die Serviceline kontaktiert. "Ein Durchkommen ist telefonisch derzeit kaum mehr möglich, andere wichtige Anliegen unserer Kundinnen und Kunden könnten dadurch liegenbleiben", warnte Draxl. Zur Klarstellung betonte das AMS, dass lediglich jene Personen, die zwischen Mai und August zumindest 60 Tage lang Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder Überbrückungshilfe bezogen haben, die Einmalzahlung bekommen.

"Zeiten, in denen Krankengeld, Weiterbildungsgeld, Altersteilzeitgeld, Teilpension, Umschulungsgeld oder ausschließlich Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts bezogen wurden, zählen ebenso wenig dazu wie jene Phasen, in denen aufgrund einer Sperrfrist kein Geld ausbezahlt wurde", wurde in der Aussendung erklärt. Die Einmalzahlung ist außerdem pfändbar: "Liegen Exekutionen vor, kann das Geld vom AMS also zur Gänze oder in Teilen einbehalten werden."

(APA/Red)

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