FPÖ spricht sich gegen "Fairnessabkommen" aus

Hofer äußerte sich zu einem Fairnessabkommen.
Hofer äußerte sich zu einem Fairnessabkommen. ©APA/Hans Klaus Techt
Norbert Hofer wies in einer Pressekonferenz darauf hin, dass die FPÖ nur wenig von einem Fairnessabkommen hält.

Die FPÖ hält nur wenig von einem Fairnessabkommen im Nationalratswahlkampf. "Wir brauchen kein Abkommen, um fair zu sein", wies der designierte Parteichef Norbert Hofer am Montag am Rande einer Pressekonferenz den Vorschlag der SPÖ zurück.

Wenn die anderen Parteien, "damit sie wie zivilisierte Menschen miteinander umgehen, ein Abkommen benötigen, dann ist das ihre Sache", sagte er weiter. Die FPÖ brauche so etwas nicht.

FPÖ gilt laut Umfrage als Partei der "schmutziger" Wahlkampf zugetraut wird

Zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung schneidet die FPÖ diesbezüglich aber nicht besonders gut ab. Laut einer Umfrage von unique research für das Magazin "profil" und die Tageszeitung "heute" gilt die FPÖ nämlich als jene Partei, der der "schmutzigste" Wahlkampf zugetraut wird. 34 Prozent nennen bei dieser Frage die Freiheitlichen, 27 Prozent die SPÖ und 14 Prozent die ÖVP.

Als vergleichsweise sauber gelten dagegen die kleineren Parteien: nur fünf Prozent nennen bei der Frage nach dem schmutzigsten Wahlkampf die Liste JETZT, drei Prozent die Grünen und ein Prozent die NEOS.

SPÖ spricht sich für Fairnessabkommen aus

Die SPÖ hatte sich am Wochenende für ein Fairnessabkommen ausgesprochen, das unter anderem einen Weisenrat vorsehen würde, der den Verzicht auf "Dirty Campaigning" machen, persönliche Diffamierung und Störaktionen überwachen soll. ÖVP und Grüne zeigten sich gesprächsbereit.

(APA/red)

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