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FPÖ-Stadträtin Landauer kritisiert Pflege in Wien

Pflegeheim |&copy Bilderbox
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Neun Monate nach den Vorkommnissen im Pflegeheim Lainz sei keine Änderung im Bereich der Pflege in Wien merkbar, stellte FPÖ-Stadträtin Karin Landauer Donnerstag in einem Pressegespräch fest.

Die FPÖ habe eine Pflegemilliarde verlangt, die dem Personal und dessen Ausbildung zu Gute kommen hätte sollen. Von den Verantwortlichen in Wien werde zwar immer noch von einer Pflegemilliarde gesprochen, die kommen solle, aber hauptsächlich für Investitionen in Gebäude. Dies sei der falsche Weg, so Landauer. Es gebe immer noch zu wenig Pflegekräfte in Wien, was nicht zuletzt von einer WHO-Studie bestätigt werde.

Weiters fehle ein leistungsgerechtes Grundgehalt für das Personal. Ein ungerechtes Zulagensystem sei dafür verantwortlich, dass beispielsweise eine diplomierte Krankenschwester – wenn sie sich um den Posten einer Stationsschwester bewirbt – mit einem monatlichen Verlust von 290 Euro zu rechnen hat, weil sei zwar mehr Verantwortung trägt, aber keine Nachtdienste mehr verrichten darf. Die Gewerkschaft sei hier untätig, kritisierte die FPÖ- Politikerin. Der neue KAV-Generaldirektor habe auch das Pflegepersonal teilweise zur Assistenz bei der Ärzteausbildung verpflichtet, die Krankenschwestern würden damit wertvolle Zeit bei ihrer eigentlichen Pflegearbeit verlieren.

Um den Stellenwert der Pflege in Österreich sei es an sich schlecht bestellt, der Pflegeberuf sei in der Gesundheitsagentur überhaupt nicht vertreten. Wien sollte eine derartige Vertretung wenigstens im Landesfonds installieren, forderte Landauer. Auch sollte die Pflegewissenschaft öffentlich anerkannt und finanziert werden.

In dem Pressegespräch teilte die FPÖ-Stadträtin auch mit, dass sie den Vorsitz in dem privaten Verein “Kleine Soziale Netze”, den sie 1992 ins Leben gerufen hat, nach 13jähriger Tätigkeit nun in jüngere Hände gibt. Ihre Nachfolgerin wird die FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin von Meidling, Ingrid Madejski. Die “Kleinen Sozialen Netze” bieten in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien Betreuung zu Hause an.

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