FP-Königshofer postet gegen "islamistische Gefahr"

Die momentan viel beschworene Abrüstung der Worte nach den Anschlägen in Norwegen scheint in der FPÖ nicht angesagt zu sein. Der freiheitliche Abgeordnete Werner Königshofer hat in einem Facebook-Posting die Attentate in Relation zur "islamistischen Gefahr" gestellt - und diese habe "in Europa schon tausendmal öfter zugeschlagen".
Die Opfer der “schrecklichen Bluttat” in Oslo würden “für politische Zwecke gegen rechts instrumentalisiert“, schrieb Königshofer bereits am Sonntag.

Der Eintrag wurde als Reaktion auf einen Zeitungskommentar gepostet, in dem anlässlich des Massakers vor der “Gefahr von rechts” gewarnt wurde. Königshofer findet das “unfassbar“. “Von diesem ‘feinen Herrn’ (gemeint ist der Kommentator) hat man noch nie etwas von der islamistischen Gefahr gehört, obwohl diese in Europa schon tausendmal öfter zugeschlagen hat…” Die Gratiszeitung “Heute” zitiert genüsslich diverse Postings von Königshofers Facebook-Freunden – “das war der beginn der moslemvertreibung aus europa” heißt es da etwa.

Königshofer bittet seine Fangemeinde übrigens “eindringlich, Euch bei allen Aussagen und Verweisen an die österreichischen Gesetze zu halten, weil die Organe unseres Linksstaates nur darauf warten, diverse ‘Rechtsinjurien’ anzuzeigen und anzuklagen“. Der FPÖ-Abgeordnete hat sich wiederholt mit Aussagen im Internet Vorwürfe der Hetze und Anzeigen eingehandelt. Zuletzt hatte er seine Homepage für kurze Zeit vom Netz genommen, mittlerweile ist sie wieder online.

APA

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