Forstamt: Kulturhistorischer Spaziergang durch die Lobau

Die Lobau: Das heutige Naturschutzgebiet hat eine bewegte Geschichte
Die Lobau: Das heutige Naturschutzgebiet hat eine bewegte Geschichte ©Lammerhuber
Am 11. Oktober widmet sich eine Führung des Forstamts der Stadt Wien der bewegten Geschichte der Lobau. Bei dem Streifzug durch die Obere Lobau erfahren die TeilnehmerInnen Interessantes über die Anfänge der FKK-Bewegung oder über die KolonistInnen, welche große Teile der Lobau - dem heutigen Lobauvorland - mit ihren Siedlungen erschlossen.

Die Fragen warum der “Rote Hiasl” so genannt wird und wen der “Zauberer von der Dechantlacke” verzauberte, werden bei dieser Exkursion beantwortet. Ebenso die Frage, welcher Zauber der Lobau als kaiserliches Jagdgebiet über Jahrhunderte auf viele jagdbesessene Habsburger einwirkte.

 Auch der Lobau als Ort politisch verfolgter Menschen, ZwangsarbeiterInnen und WiderstandskämpferInnen wird im Rahmen des kulturhistorischen Spazierganges nachgegangen. Politische Gefangene und Kriegsgefangene mussten während der Nazizeit beim Bau des Ölhafens und des Donau-Oder-Kanals Zwangsarbeit leisten.

 Ein Teil der Exkursion ist schließlich den gesellschaftlichen AussteigerInnen und den NaturschützerInnen gewidmet. Die jahrzehntelangen Bemühungen um den Schutz der Lobau führten – nach der Erklärung zum Biosphärenreservat und zum Naturschutzgebiet – zur Gründung des Nationalparks Donau-Auen. Heute ist die Lobau Teil des Nationalparks.

 Erwachsene zahlen 10 Euro, Kinder von sechs bis 15 Jahren 5 Euro. Anmeldung erforderlich!

Termin: Sonntag, 11. Oktober 2009, 13.30-17.00 Uhr
Treffpunkt: Nationalparkhaus in der Lobau
1220 Wien, Dechantweg 8

Anmeldung:
Telefon: 01 4000-49495
E-Mail: nh@ma49.wien.gv.at

 

Quelle: RK

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