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Formel 1 in Spielberg: Daten und Fakten zum Event

Niki Lauda am Samstag, 21. Juni 2014, während eines Fototermins anl. des Legendenrennens am Red Bull Ring in Spielberg.
Niki Lauda am Samstag, 21. Juni 2014, während eines Fototermins anl. des Legendenrennens am Red Bull Ring in Spielberg. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Die Formel 1 ist zurück in Österreich. Seit Donnerstag sind in Spielberg zahlreiche Besucher auf der Strecke und feiern das Event. Am Sonntag kommen dann endlich die Motorsport-Stars. Wir haben weitere Fakten zur Veranstaltung.
Liveticker zum Rennen

Seit Donnerstag wird in Spielberg gefeiert. Am Freitag gab es die ersten Trainingseinheiten zu sehen. Am Samstag fand ein weiteres Training und die Qualifikation statt. Der Formel-1-Sonntag beginnt um 12.40 Uhr. Dann gibt es eine eigene Parade mit österreichischen Formel-1-Legenden, die in ihren historischen Autos um die Strecke fahren werden. Das eigentliche Rennen beginnt um 14 Uhr. 4,326 Kilometer lang und neun Kurven ist die Strecke in Spielberg. Die Sportler müssen am Sonntag 71 Runden fahren.

Die Fakten rund um die Formel 1

  • Die heutigen Top-Triebwerke der Formel 1 leisten an die 800 PS und erreichen Drehzahlen von mehr als 17.000 Umdrehungen pro Minute. Durch Flügel und Unterboden erzielen die heutigen Boliden so viel Abtrieb, daß sie mit Geschwindigkeiten von über 220 km/h kopfüber an der Decke entlangfahren könnten – ohne abzustürzen!
  • Beim Herunterbremsen von Höchstgeschwindigkeiten von über 340 km/h müssen mehr als 2.500 PS (!) absorbiert werden. Dabei erreichen die Kohlefaser-Bremsscheiben Temperaturen von mehr als 600 Grad und beginnen rot zu glühen.
  • Beim Herunterschalten per Schaltwippe am Lenkrad schaffen die heutigen halbautomatischen Getriebe einen Gangwechsel in weniger als zwei Hundertselsekunden, das ist fünfmal so schnell wie bei einem herkömmlichen, manuellen Schaltvorgang.
  • Die Autos sind mit vier oder mehr Mikrocomputer-Systemen ausgerüstet, die Motor, Getriebe, Benzin, Kupplung, Gaspedal und Armaturenbrett kontrollieren. In jeder Sekunde werden tausende Messungen durchgeführt und die Daten entweder in der “Black Box” an Bord gespeichert oder per Telemetrie mit bis zu zwei Millionen Bits pro Sekunde direkt zur Box übermittelt.
  • Normalerweise brauchen etwa 30 Designer und Ingenieure vier bis sechs Monate, um die über 4.000 Teile eines Formel 1-Chassis zu entwerfen und zu zeichnen. Etwa der gleiche Aufwand ist im Bereich der Motor-Konstruktion nötig.
  • Die in der Formel 1 verwendeten Reifen benötigen eine Betriebstemperatur von ungefähr 110 Grad Celsius, um Flieh- und Bremskräfte von über 4 G zu ermöglichen. Um ein optimales Funktionieren der Reifen von Beginn an zu garantieren, werden sie deshalb vor dem Rennen mit elektrischen Heizdecken vorgewärmt.
  • Formel 1-Boliden verbrauchen etwa 60 Liter Benzin auf 100 Kilometern. Der verwendete Sprit ist normalem Tankstellen-Benzin sehr ähnlich, wird aber sehr sorgfältig gemischt, um eine konstante Beschaffenheit zu garantieren. – Bei “Hitzeschlachten” erreichen die Cockpit-Temperaturen Werte von über 50 Grad. Unter solchen Bedingungen verlieren die Fahrer sehr viel Flüssigkeit und können nach einem Rennen bis zu drei Kilo weniger wiegen als am Start.
  •  Die Kohlefaser-Monocoques müssen einen Aufprall mit einer Geschwindigkeit von zwölf Metern pro Sekunde auf einen Betonblock überstehen sowie einen Seitenaufprall einer Masse von 780 kg auf das Cockpit mit sieben Metern pro Sekunde, und der Überrollbügel muß einem Gewicht von 7,75 Tonnen standhalten – all das ohne Schäden an der Fahrer-Zelle. Dabei wiegt das Monocoque allein weniger als 50 kg!
  • Bei Renngeschwindigkeiten von bis zu 350 km/h benötigen die Motoren alle 350 km ein komplettes Service, das Fahrwerk alle 700 km. Bremsen müssen ebenfalls nach 350 km erneuert werden, Reifen sind bereits nach 100 km abgefahren. Das Kohlefaser-Monocoque hält dagegen eine komplette Formel 1-Saison, vorausgesetzt es wird nicht durch einen Unfall beschädigt.
  • Unfalldaten-Aufzeichnungsgeräte sind in allen Formel 1-Autos eingebaut. Sie werden bei allen Unfällen aktiv. Die “Black Box” ist unter dem Fahrersitz eingebaut und funktioniert auch dann noch, wenn der Rest des Autos zerstört worden ist. Daten aus der “Black Box” haben gezeigt, daß ein Fahrer, der richtig in der Fahrerzelle angeschnallt ist, sogar Aufschläge von bis zu 100 G ohne Verletzungen überstehen kann.

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(APA/red)

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