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Förderungspreise für junge Talente

Förderungspreise der Stadt Wien für 2004 wurden vergeben - Auszeichnungen für Musik, Literatur, Bildende Kunst, Architektur, Wissenschaft und Volksbildung sind mit je 4.000 Euro dotiert.

Die Preisträger der Förderungspreise der Stadt Wien für 2004 wurden heute, Montag, bekannt gegeben. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 4.000 Euro dotiert. Die Preise für Musik (Komposition) gingen an Jorge Sanchez-Chiong und Peter Szely, jene für Literatur an Rujana Jeger und Lisa Spalt. Für Bildende Kunst wurden Anna Jermolaewa und Fiona Rukschcio ausgezeichnet, für Architektur das Architektenteam querkraft.

Wissenschafts-Preis


Die Wissenschafts-Auszeichnungen gingen an die Kommunikationswissenschafterin und Gender-Forscherin Susanne Blumesberger, den Zoologen Erich Eder, Roman Lackner vom Institut für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen der Technischen Universität Wien, Heike Lauggas und die Medizinerin Sabine Zöchbauer-Müller. Der Kursleiter der Volkshochschule Hietzing, Franz Doppler, erhielt den Förderungspreis für Volksbildung.

Kunst und Musik


Sanchez-Chiong (geb. 1969 in Venezuela) studierte am Konservatorium der Stadt Wien Jazztheorie und an der Musikhochschule Tonsatz und Komposition. Er ist Mitbegründer der Komponistengruppe Gegenklang. Peter Szely (geb. 1969) absolvierte ein Studium der Computermusik und der elektronischen Medien in Wien. Er arbeitet solo oder in Kooperationen (wie in der Künstlergruppe „Viennese Lounge“) in den Bereichen Installation, Klangarchitektur, Objekt, intermediale Kunst, Radiokunst. Sein bisheriges Werk umfasst u.a. Kompositionen, Performances und mediale Bespielungen im öffentlichen Raum www.szely.org


Die in Wien lebende Kroatin Rujana Jeger (geb. 1968 in Zagreb) schreibt neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit für die kroatische Cosmopolitan und Elle. „Darkroom“ lautet der Titel ihres ersten Romans. Die in Wien lebende Schriftstellerin und Verlegerin Lisa Spalt (geb. 1970 in Hohenems) studierte Deutsche Philologie und Romanistik. Neben der schriftstellerischen Arbeit (seit 1994) im Bereich der experimentellen Literatur arbeitet sie häufig mit KomponistInnen und FilmemacherInnen zusammen. Zu ihren Büchern zählen „gegndn“, „leichte reisen von einem ende der erde“ und „Rastern. Makros“.


Anna Jermolaewa (geb. 1970 in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg), die seit 1989 in Österreich lebt, studierte an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. 1999 konnte sie auf der Biennale in Venedig ihre Arbeiten präsentieren. In ihren Arbeiten setzt sie sich häufig mit Computer-, Foto- und Videokunst auseinander. Die Videokünstlerin Fiona Rukschcio (geb. 1972 in Wien) wurde auf der „Diagonale 2000“ für “#1:“, eine Dokumentation über sexuelle Übergriffe auf Frauen in privaten und öffentlichen Räumen, ausgezeichnet.


Das Team querkraft (Jakob Dunkl, Gerd Erhartt, Peter Sapp und Michael Zinner) ist ein Protagonist der jungen, österreichischen Architekturszene. querkraft, die neben verschiedenen Einfamilienhäusern und dem mit dem Bauherrenpreis 2002 ausgezeichneten Betriebsgebäude der Firma Trevision auch die Gestaltung der Kulturbuchhandlung im Wiener Museumsquartier realisiert haben, waren im Frühjahr in London bereits mit dem „Young Architect of the Year Award 2004“ ausgezeichnet worden www.querkraft.at

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