Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Foodwatch kritisiert Nestle-Werbung für ungesunde Kinderlebensmittel

Foodwatch: Fast alle Kinder-Lebensmittel sind ungesund.
Foodwatch: Fast alle Kinder-Lebensmittel sind ungesund. ©dapd
Die Konsumentenschutzorganisation Foodwatch hat den weltgrößten Nahrungshersteller Nestle wegen seiner Werbung für ungesunde Kinderlebensmittel kritisiert.
Viele Kinderprodukte zu süß oder fett

Nestle verstoße mit der Vermarktung solcher Produkte gegen selbst auferlegte Beschränkungen, schreibt die Organisation in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an den Chef von Nestle Deutschland, Gerhard Berssenbrügge. Der Konzern habe sich selbst auferlegt, gegenüber Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren nur für die Altersgruppe geeignete Produkte zu bewerben, kritisierte Foodwatch.

Ungesundes Produktangebot

Auch müssten entsprechende Erzeugnisse demnach den Regeln Nestles zufolge “eine positive Rolle in einer ausgewogenen Ernährung dieser Altersgruppe spielen können”. Süße Snacks jedoch, wie sie nach Angaben von Foodwatch einen großen Teil des Produktangebotes Nestles ausmachen, sollten nach Empfehlung von Nahrungsexperten “nur selten und in kleinen Mengen gegessen werden”.

Als Beispiel für nach Auffassung der Verbraucherorganisation ungesunde Lebensmittel von Nestle nannte Foodwatch “einige Alete-Produkte für Kleinkinder”, das Kindersortiment der Eiscrememarke Schöller und Smarties. Vor allem aber kritisierte Foodwatch Nestle-Frühstücksflocken: “Ihre Kindercerealien bestehen alle zu mindestens 30 Prozent aus Zucker”, schrieb die Verbraucherorganisation. “Sie sind kein gesundes Frühstück, sondern Süßigkeiten.”

Irreführende Werbung

Problematisch sei die Werbung Nestles dafür, kritisierte Foodwatch: Der Konzern werbe im Kinderprogramm mit Comicfiguren und Trickfilmen. Daneben locke Nestle Kinder mit Sammelaktionen und Gewinnspielen. Eltern gegenüber wiederum werde der Eindruck vermittelt, die Produkte seien gesund und ausgewogen, da sie Vollkorn enthielten. Auch an Volksschulen sei Nestle “präsent” mit Wettbewerben und Informationsmaterial für Schüler, Eltern und Lehrer. Dabei habe sich der Konzern selbst auferlegt, keine Werbung an Volksschulen machen zu wollen.

Nestle müsse endlich nach seinen eigenen Grundsätzen handeln, forderte Foodwatch. Als weltgrößter Konzern der Branche “sollte Nestle Vorbild sein”. Kindern müssten tatsächlich gesunde Nahrungsmittel und Getränke angeboten werden. An Kinder gerichtete Werbung “für Eiscreme, überzuckerte Frühstücksflocken und andere unausgewogene Produkte” solle gestoppt werden, forderte Foodwatch.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Foodwatch kritisiert Nestle-Werbung für ungesunde Kinderlebensmittel
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen