Föhnsturm fegte mit bis zu 100 km/h über NÖ und das Burgenland

Umgestürzte Bäume mussten von der Feuerwehr entfernt werden.
Umgestürzte Bäume mussten von der Feuerwehr entfernt werden. ©APA/dpa/Philipp Schulze (Sujet)
In der Nacht auf Dienstag fegte ein Föhnsturm über NÖ und das Burgenland. Umgestürzte Baume, Stromausfälle und abgedeckte Dächer lösten zahlreiche Feuerwehreinsätze aus.

In Niederösterreich hat der Föhnsturm mit bis zu 100 km/h in der Nacht auf Dienstag für fast 100 Feuerwehreinsätze gesorgt. Vor allem Bäume, die auch in Leitungen gestürzt seien, mussten laut Franz Resperger vom Landeskommando beseitigt werden.

3.600 Haushalte in NÖ ohne Strom

Dem Sprecher zufolge rückten 85 Feuerwehren mit fast 900 Mann aus. Betroffene Bezirke seien Bruck a.d. Leitha, Mistelbach, Gänserndorf, Mödling und Tulln gewesen. Verletzte habe es nicht gegeben.

In Neulengbach (Bezirk St. Pölten) waren am Montagabend etwa 2.000 Haushalte kurzzeitig ohne Strom, teilte EVN-Sprecher Stefan Zach laut ORF Niederösterreich mit. In der Gegend um Alland und Heiligenkreuz (Bezirk Baden) waren 1.600 Haushalte etwa eine Stunde lang stromlos.

Kleinere Einsätze im Burgenland

Die Landessicherheitszentrale Burgenland verzeichnete von Montagnachmittag bis Dienstagmittag 15 Feuerwehreinsätze aufgrund des Föhnsturms. Es handelte sich dabei um kleinere Einsätze, die vor allem das Nordburgenland betrafen. Verletzte wurden keine gemeldet.

In Siegendorf (Bezirk Eisenstadt Umgebung) musste am Montag aufgrund des Sturms die Bundesstraße 16 teilweise gesperrt werden, nachdem sich Teile des Daches der ehemaligen Zuckerfabrik gelöst hatten und auf die Straße gekracht waren. Laut Polizei bleibt die Sperre voraussichtlich bis morgen, Mittwoch, aufrecht. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

Windspitzen von über 170 km/h in Kärnten

Am stärksten vom Sturm mit Windspitzen von über 170 km/h betroffen war Kärnten. Im Bezirk Völkermarkt wurde der Zivilschutzalarm ausgelöst. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, die Häuser nur in dringenden Fällen zu verlassen, Kindergärten und Schulen blieben geschlossen.

(APA/Red)

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