Fünf Wiener Kinder mit TBC-Verdacht im Spital

Nach der Tuberkulose-Diagnose bei einer Hort- Betreuerin in Wien besteht bei fünf ihrer Schützlingen die Gefahr, infiziert worden zu sein.

Die Kinder befinden sich seit Mittwoch im Wilhelminenspital, bestätigte eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes einen Bericht der “Kronen Zeitung”. Es handle sich um einen Sicherheitscheck, ein endgültiges Untersuchungsergebnis liege noch nicht vor.

Bei den Kindern des Horts wurde ein “Spuck-Test” durchgeführt, erklärte die Sprecherin. Bei jenen Mädchen und Buben, bei denen dabei das Geringste festgestellt wurde, habe man weitere Untersuchungen durchgeführt bzw. eingeleitet. Gibt es bei dem Ergebnis des Schnell- Tests Abweichungen, könne es sich rein theoretisch allerdings auch um Harmloses wie einen grippalen Infekt handeln. Ob die Kinder mit Tuberkulose (TBC) angesteckt wurden, soll in einigen Tagen feststehen.

Laut “Kronen Zeitung” wurde die Lungenkrankheit TBC bei der Betreuerin Ende Jänner diagnostiziert. Die Frau soll auch bei einer Sportplatz-Kantine in der Nähe von Wien gearbeitet haben. Bei den dort sofort eingeleiteten Reihenuntersuchungen habe es keine Verdachtsfälle gegeben.

Im Zusammenhang mit dem Hort in Wien wurden 120 Kinder dem Schnelltest unterzogen, dabei gab es zunächst bei zwölf Kindern TBC- Anzeichen, so das Blatt. Der Großteil durfte das Spital bereits wieder verlassen, der Rest werde mit Antibiotika behandelt.

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