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Flugverbote und Reisewarnung für Frankreich, Spanien und Schweiz

Österreich stellt Flüge nach Spanien, Frankreich und in die Schweiz ein.
Österreich stellt Flüge nach Spanien, Frankreich und in die Schweiz ein. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Nach dem von der Regierung angekündigten Flugverbot für Spanien, Frankreich und die Schweiz hat die AUA erklärt, die Flüge in die betreffenden Länder zu streichen. Das Außenministerium hat für diese Länder außerdem eine Reisewarnung herausgegeben.

Bei einer Pressekonferenz am Freitag wurden Flugverbote Flugverbote in die Schweiz, Frankreich und Spanien ab Montag, also Staaten, in denen sich das Virus besonders schnell ausbreite, bekannt gegeben. An der Grenze zur Schweiz und zu Liechtenstein werden Grenzkontrollen analog zu Italien eingeführt. Der Warenverkehr soll aber aufrecht bleiben, ebenso soll die Grenze für Berufspendler offen bleiben

Reisewarnung für Frankreich, Spanien und Schweiz

Das Außenministerium hat wegen der Coronavirus-Epidemie eine Reisewarnung für Frankreich, Spanien und die Schweiz herausgegeben. Dies geht aus den am Freitag aktualisierten Reisehinweisen für die drei Staaten hervor. Damit gilt für diese drei Staaten die höchste Sicherheitsstufe, die wegen des Coronavirus zuvor bereits für Italien, den Iran und Teile Chinas gewählt worden war.

Für ganz Frankreich, Spanien und die Schweiz gelte eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) und vor Reisen in diese Länder "wird gewarnt", betonte das Außenministerium. "Es wird dringend geraten, nicht unbedingt notwendige Reisen zu verschieben bzw. von derzeit noch bestehenden Rückreisemöglichkeiten Gebrauch zu machen", hieß es in den drei Fällen gleichlautend. Im Falle Südfrankreichs wird den Österreichern aber explizit davon abgeraten, über Italien zurückzureisen, da für dieses Land ebenfalls schon eine Reisewarnung gilt.

Coronavirus hat sich stark ausgebreitet

In den drei Ländern hatte sich das Coronavirus in den vergangenen Tagen stark ausgebreitet. Bundeskanzler Sebastian Kurz und Innenminister Karl Nehammer (beide ÖVP) gaben am Freitagnachmittag in einer Pressekonferenz bekannt, dass alle Flüge in diese Länder ab Montag gestrichen werden. An der Grenze zur Schweiz würden zudem Personenkontrollen eingeführt. Nehammer rief die Österreicher in den drei Staaten auf, "in aller Ruhe" und "geordnet" zurückzukehren.

Ganze Welt zu "hohem Sicherheitsrisiko" für Österreicher erklärt

Bereits am Donnerstag hatte das Außenministerium in einem außergewöhnlichen Schritt die ganze Welt zu einem Gebiet mit "hohem Sicherheitsrisiko" für Österreicher erklärt. Dabei handelte es sich jedoch nur um die Sicherheitsstufe 4, die nicht zu kostenlosen Reisestornierungen berechtigt.

Reisewarnungen gibt es ansonsten für Konfliktgebiete wie Afghanistan, den Irak, Jemen, Libyen, Mali, Mauretanien, Niger, Somalia, den Südsudan, Syrien und die Zentralafrikanische Republik. Partielle Reisewarnungen (Warnungen für Teile der jeweiligen Staatsgebiete) bestehen für Ägypten, Algerien, Äthiopien, Burkina Faso, Indien, Kamerun, Kenia, die Demokratische Republik Kongo, den Libanon, Marokko, Nigeria, Pakistan, Palästina, die Philippinen, den Sudan, Thailand, Tschad, Tunesien, die Türkei, die Ukraine und Venezuela.

Flugverbot für Frankreich, Spanien und Schweiz

Nach dem von der Regierung angekündigten Flugverbot für Spanien, Frankreich und die Schweiz hat die AUA erklärt, die Flüge in die betreffenden Länder zu streichen.

"Wir warten aktuell auf die angekündigte Verordnung zum Landeverbot für Flüge aus Spanien, Frankreich und der Schweiz in Österreich. Sobald wir diese behördliche Information erhalten haben, werden wir unseren Flugplan entsprechend anpassen und weitere Informationen publizieren", sagte ein AUA-Sprecher.

In der Verordnung werde dann auch aller Voraussicht nach spezifiziert sein, wie lange das Verbot gelten soll. Das sei derzeit unklar, aber natürlich entscheidend für die Dauer der Streichung, hieß es weiter.

Laudamotion ist von dem behördlichen Verbot der Behörden in Wien ebenfalls betroffen. Ebenso Wizz Air, französische, spanische und Schweizer Airlines.

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