Flugsicherung: Satellitengesteuert nach Altenrhein

Satellitengestützter Anflug flexibler als herkömmliche Methoden.
Satellitengestützter Anflug flexibler als herkömmliche Methoden. ©VOL.at
Die Regionalflugplätzen St. Gallen-Altenrhein und La Chaux-de-Fonds-Les Eplatures werden nunmehr auch satellitengestützt angeflogen.

Weil die Flugwege unverändert bleiben, gibt es nicht mehr Lärm in den betroffenen Regionen. Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Gesuche der beiden Flughäfen genehmigt. Das Ziel sei, Erfahrungen mit der neuen satellitengestützten Navigationstechnologie zu sammeln.Vorteil der neuen Anflugmethode ist laut dem BAZL die größere Flexibilität bei der Gestaltung der Anflugwege. Bei Instrumentenlandesystemen (ILS), welche eine präzise Landung auch bei schlechten Sichtverhältnissen erlauben, müssen die Flugzeuge die letzten Kilometer in der Verlängerung der Pistenachse anfliegen. Der satellitengestützte Anflug sei flexibler.

Bereits seit längerer Zeit wird das satellitengestützte Verfahren auf einer der Nordpisten am Flughafen Zürich und für Rega-Flüge beim Inselspital Bern angewendet. Die Erfahrungen werden für die weitere Anwendung der neuen Navigationstechnologie in der Schweiz gesammelt. Sämtliche Standorte sind Teil eines Programms, welches die Satellitennavigation weiterentwickeln will. Es steht unter der Leitung des BAZL, beteiligt sind die Flughäfen Genf und Zürich, Skyguide, die Fluggesellschaften Swiss und Easy Jet, die Luftwaffe sowie die Regionalflugplätze.

Die Flugplätze Altenrhein und Les Eplatures nehmen das neue Anflugverfahren sofort in Betrieb. Voraussetzung für den satellitengestützten Anflug ist, dass die Flugzeuge mit den erforderlichen Instrumenten ausgerüstet sind.

(APA)

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