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Flughafenspange: Gemeinde wirft ÖBB Falschinformation vor

Laut der Gemeinde Enzersdorf an der Fischa wurde noch keine Entscheidung getroffen.
Laut der Gemeinde Enzersdorf an der Fischa wurde noch keine Entscheidung getroffen. ©APA
Der Streit um die Flughafenspange von Schwechat nach Bruck an der Leitha geht in die nächste Runde. Die Gemeinde Enzersdorf an der Fischa wirft den ÖBB Falschinformationen in der Causa vor.

Bezüglich der geplanten Bahnspange vom Flughafen Wien nach Bruck a.d. Leitha haben Gemeindevertreter von Enzersdorf an der Fischa (Bezirk Bruck a.d. Leitha) gegenüber der ÖBB schwere Vorwürfe erhoben. "Seit über einem Monat spielt die ÖBB mit uns Katz und Maus, ein völlig intransparenter und undemokratischer Vorgang", hieß es am Montag in einer Ausschreibung.

Es gibt keine politische Entscheidung

Die Bundesbahnen kommunizieren laut Bürgermeister Markus Plöchl (ÖVP) und Vizebürgermeister Herbert Werner (FPÖ) gemeinsam mit einem Vertreter des "Runden Tisches" eine politische Entscheidung, die es nicht gebe. "Wir sind verwundert, dass eine Einstimmigkeit nicht herrscht", hatte die ÖBB vergangene Woche mitgeteilt.

"Gemeldet hat sich nur ein Vertreter des 'Runden Tisches', der aber nach eigenen Angaben nicht für die ÖBB verhandeln darf, sowie ein Vertreter der Arbeiterkammer, der nichts mit dem Bauprojekt zu tun hat aber gerne die Verträge des 'Runden Tisches' sehen möchte", berichtete der die Gemeinde vertretende Rechtsanwalt Wolfram Schachinger. Er kündigte an, das Bauprojekt im Falle einer nicht erfolgenden Prüfung alternativer Streckenführungen durch alle Instanzen zu bekämpfen.

Hintergrund zur Flughafenspange

Die Streckenführung der Hochgeschwindigkeitsverbindung steht seit längerem zur Diskussion. Bei den geplanten Bahntrassen sollte es darum gehen, wie man den Flughafen Wien an Bratislava und Budapest anbindet und tausende Menschen im Osten Niederösterreichs und des Burgenlandes, die täglich nach Wien mit dem Auto pendeln, auf die Schiene bringt. Für die geplante Zugverbindung stehen in einem Korridor vier potenzielle Streckenführungen zur Auswahl: Eine entlang der Autobahn A4 und durch den Göttlesbrunner Wald, ein Gebiet, welches sich an den Bundesstraßen B260 bzw. B10 orientiert und zwei Strecken, die in die bestehende Ostbahn einmünden. Der "Runde Tisch" ist ein vertraglich aufgesetztes Gremium vom Ausbau betroffener Gemeinden, der ÖBB sowie der Länder Niederösterreich und Burgenland, initiiert und finanziert durch die ÖBB.

(APA/red)

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