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Flughafen Wien: Verzögerungen bei Vergabe von Bodenverkehrslizenz

Kommt es nicht bald zu einer Entscheidung, könnt ab 1. Jänner das Chaos ausbrechen.
Kommt es nicht bald zu einer Entscheidung, könnt ab 1. Jänner das Chaos ausbrechen. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Bei der Ausschreibung der zweiten Bodenverkehrslizenz sind Verzögerungen aufgetreten. Nun wird die Zeit für eine Entscheidung jedoch knapp.

Wer ab 1. Jänner 2020 am Flughafen Wien die Koffer in die Flieger lädt, ist weiter offen. Bei der Ausschreibung der zweiten Bodenverkehrslizenz ist es zu Verzögerungen gekommen. Ursprünglich hätte die Vergabe im August abgeschlossen sein sollen. Nun drängt einer der Bewerber, der Schweizer Anbieter Swissport, auf eine Entscheidung. Im schlimmsten Fall droht zum Jahreswechsel ein Chaos am Airport.

Bewerber Swissport drängt: Zeit wird knapp

Swissport ist laut eigenen Angaben erstgereiht. "Swissport ist bereit für Wien. Die lange Verzögerung bei der formalen Zuteilung der Lizenz ist aber schon ungewöhnlich und birgt ein erhebliches Risiko mit Blick auf den 1. Januar", erklärte Swissport-Sprecher Christoph Meier gegenüber der Flugnachrichten-Webseite AviationNetOnline.

Neben Swissport und dem aktuellen Anbieter Celebi haben sich laut AviationNetOnline auch AeroGround und Wisag beworben. Falls Celebi die Lizenz verliert, braucht die Nachfolgefirma genug Zeit, um Verträge mit Airlines abzuschließen, Mitarbeiter aufzunehmen und Spezial-Equipment zu besorgen. Groundhandler benötigen für die Bodenabfertigung unter anderem Vorfeldbusse und Flugzeugtreppen.

Noch reiche die Vorlaufzeit, so Swissport, die Uhr tickt aber: "Geplant waren vier Monate ab Ende August. Jetzt wird es sportlicher", noch sei der 1. Jänner 2020 machbar, "aber dazu braucht es innerhalb der nächsten acht bis zehn Tage eine Entscheidung", sagte der Swissport-Pressesprecher in dem am Montag veröffentlichten Bericht.

Verkehrsministerium: Bescheid für Anfang Oktober geplant

Das für die Lizenzvergabe zuständige Verkehrsministerium erklärte am Mittwoch auf APA-Anfrage, dass der Bescheid für die erste Oktoberhälfte geplant sei. Alle acht Bewerber seien über die Verzögerung um ein Monat - Anfang Oktober statt Anfang September - informiert worden, so Pressesprecherin Elisabeth Hechenleitner. Die Ausschreibung war heuer im April erfolgt, Bewerbungsfrist war Ende Mai.

Der Celebi Ground Services Austria GmbH war 2014 für sieben Jahre die Zulassung als zweiter Bodenverkehrsdienstleister neben dem Flughafen Wien erteilt worden. Das Bundesverwaltungsgericht hob den damaligen Bescheid jedoch auf und ordnete eine Neuausschreibung mit Übergangsfrist bis zum 31.12.2019 an. In der EU müssen Flughäfen ab einer gewissen Größe einen zweiten Bodenverkehrsdienstleister haben.

(APA/Red)

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