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Flughafen Wien: US-Touristin wollte Sprenggranate aus Zweitem Weltkrieg als Souvenir mitnehmen

Die Frau musst nun eine Geldstraße bezahlen. / Symbolbild
Die Frau musst nun eine Geldstraße bezahlen. / Symbolbild ©APA/Barbara Gindl
Am Wiener Flughafen hat eine Touristin aus den USA für Aufregung gesorgt, als sie eine Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg als Souvenier mit Nachhause nehmen wollte. Weil ihr die Sache dann doch zu unsicher war, wollte sie die Granate noch vor dem Flug loswerden.
Touristin wollte Sprenggranate mitnehmen

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich bestätigte am Dienstag einen Bericht der “Kronen Zeitung”. Laut Walter Schwarzenecker hatte die 24-jährige Touristin die Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg am Sonntag im Dachsteingebiet gefunden. Sie habe den Blindgänger als “Souvenir” mit nach Hause in die USA nehmen wollen, ehe ihr die Sache doch “zu heiß” geworden sein dürfte.

Flughafen Wien: Sprenggranate als Souvenier

Also wandte sich die junge Frau im Ankunftsbereich des Terminal 3 auf dem Flughafen Wien an das Zollbüro. Dort lief nach der Schilderung der 24-Jährigen umgehend die Alarmkette an, sagte Schwarzenecker. Die Sprenggranate wurde vom Entschärfungsdienst gesichert aus dem Airportgebäude gebracht. Zur Sicherung des Abtransportes wurde die Gepäckshalle und Teile der Ankunftshalle für etwa 15 Minuten gesperrt. Es habe keine Beeinträchtigung des Flugbetriebs gegeben, es sei auch niemand gefährdet gewesen, betonte der Polizeisprecher.

Die 24-Jährige dürfte das Kriegsrelikt bereits am 8. Juli 2018, beim Wandern im Dachsteingebiet, im felsigen Gelände gefunden und als Souvenir im Großgepäck zum Flughafen mitgenommen haben.  Es handelte sich dabei um eine Sprenggranate Kaliber 7.5 die ein Blindgänger war. Die Frau wurde der Staatsanwaltschaft Korneuburg wegen fahrlässiger Gemeingefährdung angezeigt und über Anordnung der Staatsanwaltschaft eine vierstellige Eurosumme als Geldbuße eingehoben.

APA/red

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