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Flüchtlinge an EU-Grenze: FPÖ fordert mehr Geld für das Bundesheer

Reinhard Bösch sieht die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres in Gefahr.
Reinhard Bösch sieht die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres in Gefahr. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Nur ein einsatzfähiges Bundesheer könne laut FPÖ-Wehrsprecher Reinhard Bösch die österreichischen Grenzen angesichts der neuen Migrationskrise sichern.

FPÖ-Wehrsprecher Reinhard Bösch fordert angesichts der neuen Migrationskrise mehr Geld fürs Bundesheer. Da die Türkei gezielt Flüchtlingsströme an die Grenzen der Europäischen Union führe und die EU nicht in der Lage sei, die EU-Außengrenzen zu sichern, müsse Österreich seine Grenze selbstständig schützen. "Diese Aufgabe ist aber nur mit einem einsatzfähigen Bundesheer möglich", so Bösch.

Milliarden für Einsatzfähigkeit des Bundesheeres gefordert

Die Ankündigungen von Bundeskanzler Sebastian Kurz, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und von Innenminister Karl Nehammer (alle ÖVP) in Bezug auf die Sicherung unserer Grenze seien angesichts der dramatischen Unterfinanzierung des Bundesheeres "nur Schall und Rauch".

"Unser Bundesheer braucht für die uneingeschränkte Einsatzfähigkeit rasch einen erheblichen finanziellen Schub, wenn es seiner Aufgabe als strategische Handlungsreserve der Republik nachkommen soll. Es ist jetzt das Gebot der Stunde, nicht nur politisches Getöse zu verbreiten, sondern das Regelbudget rasch auf drei Milliarden Euro zu erhöhen ", forderte der FPÖ-Wehrsprecher am Montag.

(APA/Red)

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