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Flüssigkeitsverbot in Flugzeugen wird gelockert

Das in der EU geltende Flüssigkeitsverbot in Flugzeugen wird mit dem heutigen Donnerstag schrittweise gelockert. Bis April 2013 soll es gänzlich wegfallen, sagte EU-Kommissionssprecherin Helen Kearns am Mittwoch in Brüssel.

Derzeit dürfen Flugpassagiere Flüssigkeiten, Gels und Cremes wie Getränke, Sprays, Zahnpasta oder Babynahrung nur in 100-Milliliter-Behältern im Handgepäck mitführen. Ab Mai 2013 müssen alle Flughäfen in Europa entsprechende Flüssigkeitsscanner bereitstellen.

In einer ersten Frist können jetzt Flughäfen, die bereits die entsprechenden Scanner besitzen, sofort beginnen, die Handgepäck-Kontrollen für Reisende zu erleichtern, erklärte die ÖVP-Europaabgeordnete Hella Ranner. Ein Jahr später würden dann Flüssigkeiten erlaubt sein, die an einem Drittflughafen erworben wurden und derzeit an den Flughäfen konfisziert werden. Ab spätestens Mai 2013 müssten dann alle Flughäfen umgerüstet haben und die neue Scanner-Technologie einsetzen.

“Bei diesen vielen Übergangsfristen ist es besonders wichtig, dass Passagiere genau darüber informiert werden, welche Flughäfen schon eine neue Technologie einsetzen und Flüssigkeiten zulassen und wo die Mitnahme von Flüssigkeiten noch nicht erlaubt ist”, forderte Ranner. “Ein Informationsständer am Flughafen wird dabei nicht genügen. Die Passagiere müssen schon im Voraus bei der Buchung ihres Tickets im Reisebüro oder bei der Online-Buchung im Internet informiert werden.”

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