Floridsdorf: Flüchtlingsquartier erhitzt Gemüter

Symbolfoto &copy apa
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150 tschetschenische Flüchtlinge sollen in ehemalige Personalunterkunft der ÖBB einziehen - Anrainer befürchten Lärm und mehr Kriminalität - Informationsveranstaltung soll Ängste ausräumen.

In Floridsdorf ist ein Asylwerberheim für 150 tschetschenische Familien geplant. Anrainer befürchten einen Anstieg der Kriminalität, wie ORF on berichtet. Am Mittwoch findet eine Informationsveranstaltung statt.


Ende Jänner sollen 150 tschetschenische Flüchtlinge in eine ehemalige Personalunterkunft der ÖBB einziehen. Die Angst um die eigene Sicherheit und die Sorge um Lärmbelästigung lässt die Anrainer rund um das geplante Asylwerberheim in Wien-Floridsdorf auf die Barrikaden steigen.


Die Verantwortlichen wollen heute mit einer Informationsveranstaltung die Ängste der Anrainer ausräumen. Betrieben wird das Flüchtlingsquartier vom Fonds Soziales Wien und vom Arbeitersamariterbund.


Bei der Infoveranstaltung will man vor allem zwei Argumente vorbringen. Zum einen zeige die polizeiliche Statistik für das bereits bestehende Asylwerberheim in der Donaufelderstraße, dass die Kriminalität im Umfeld des Quartiers nicht gestiegen sei. Zum anderen werde das neue Heim rund um die Uhr von Mitarbeitern des Arbeitersamariterbundes betreut.


Zudem handle es sich durchwegs um tschetschenische Familien, mit einer großen Lärmbelästigung sei also nicht zu rechnen, heißt es. Weiters sei das Gebäude zu den ÖBB-Schienen hin ausgerichtet.

Infoveranstaltung:
Floridsdorfer Haus der Begegnung,
19.00 Uhr

Angerer Straße 24, 1221 Wien

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