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Florida: Bush besucht Hurrikan-Opfer

US-Präsident George W. Bush hat am Mittwoch das vom Hurrikan "Frances" verwüstete Katastrophengebiet in Florida besucht. Nicht jeder Einwohner von Florida zeigte sich allerdings beeindruckt: "Er versucht nur, unsere Stimmen zu bekommen."

An einer Hilfsstation des Roten Kreuzes in Fort Pierce verteilte der Staatschef wegen der großen Hitze Eisblöcke an Hurrikan-Opfer, deren Stromleitungen vom Sturm gekappt oder deren Häuser zerstört worden waren. Bush wurde während seiner halbstündigen Hilfstätigkeit von seinem Bruder Jeb Bush, dem Gouverneur von Florida, begleitet.

„Er kommt den ganzen Weg bis hierher, um zu sehen, ob wir wohlauf sind. Das zeigt, dass er sich sorgt“, sagte Benito Diaz, der mit seiner Frau in der Schlange vor dem Rotkreuz-Punkt wartete. „Er hat meine Stimme“, sagte seine Ehefrau, die zuvor noch unsicher war, wen sie bei der US-Präsidentschaftswahl im November wählen würde.

Bei einem Besuch im Sturmfrühwarnzentrum in Miami lobte Bush den Mut der Bewohner des südlichen US-Bundesstaates. „Wieder einmal blickt Florida auf Verwüstungen durch einen Zyklon, und wieder zeigen seine Einwohner ihre Charakterstärke“, sagte der Präsident. Washington werde den betroffenen Regionen jede nur mögliche Hilfe zukommen lassen.

Aus Sicht von Experten könnte der Besuch in Florida Bush wichtige Stimmen für die Wahl am 2. November einbringen. „Es ist immer nett, wenn der Präsident mit offenem Scheckbuch auftaucht“, sagte der Kommunikationswissenschaftler Davis Houk mit Blick auf die Soforthilfe von zwei Milliarden Dollar (1,66 Mrd. Euro), die der US-Kongress am Dienstag zur Verfügung gestellt hatte.

Nicht jeder Einwohner von Florida zeigte sich allerdings beeindruckt. „Er versucht nur, unsere Stimmen zu bekommen“, sagte Evelyn Hrusovsky. „Er fliegt ein, fährt durch und geht wieder. Das ist nicht genug.“ „Frances“ war in der Nacht zum Sonntag über dem Sonnenstaat im Süden der USA hereingebrochen; mindestens 13 Menschen wurden dort laut TV-Berichten getötet.

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