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"Fleckerlteppich" verhindern: Zeitumstellung wird vorerst bleiben

Hofer rechnet nicht mit dem baldigen Ende der Zeitumstellung.
Hofer rechnet nicht mit dem baldigen Ende der Zeitumstellung. ©APA
Seit heute wird in Graz über die Abschaffung der Zeitumstellung in den EU-Staaten beraten. Dabei ließ Verkehrsminister Norbert Hofer bereits durchsickern, dass die Österreicher wohl auch kommendes Jahr wieder an der Uhr drehen müssen.

Der Vorsitzende des informellen EU-Rats der Verkehrs-und Umweltminister in Graz, Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ), rechnet nicht mit einer Abschaffung der Zeitumstellung in den EU-Staaten mit 2019. Hofer sagte beim Eintreffen im Grazer Congress, “es ist notwendig, einen Kompromiss zu erzielen”. Ein “Fleckerlteppich” aus Zeitzonen solle es nicht werden.

Noch keine Abschaffung der Zeitumstellung 2019

“Wir werden uns heute intensiv mit der Abschaffung der Zeitumstellung beschäftigen”, sagte der Minister zum Beginn des zweitägigen Ministerrates. Zwei bis drei Mitgliedsstaaten hätten Bedenken gegen 2019, dies hinge auch mit technischen Vorarbeiten zusammen, etwa mit Slots im Flugverkehr. Diese technischen Vorarbeiten dürften rund 18 Monate in Anspruch nehmen. “Ich hätte es gerne gesehen, wenn es schon im nächsten Jahr zur Abschaffung gekommen wäre”, sagte Hofer. Es gebe ja keine Energieeinsparungen bei dieser Zeitumstellung, die aus den 1970ern stamme, und es wirke sich negativ auf Mensch und Tier aus.

Mehrheitlich sei man sich bei dem Ziel Abschaffung der Zeitumstellung einig. Was Österreich angehe, so sei es auch die Frage, was die Nachbarstaaten vor hätten.

(APA/Red)

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