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Flashmob mit Haar- und Urinproben gegen "Überwachungsstaat"

Flashmob mit Haar und Urin: Am Mittwoch vor dem Innenministerium.
Flashmob mit Haar und Urin: Am Mittwoch vor dem Innenministerium. ©Screamin Birds Aktionsgruppe
Am Mittwochnachmittag hatten sich rund 60 Personen unter dem Motto "Lange Haare - kurzer Prozess" vor dem Innenministerium am Minoritenplatz versammelt, um gegen das Vorhaben der Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (VP), Haarproben bei Drogenverdacht durchführen zu wollen, zu protestieren.
Das war die Aktion
Der Flashmob mit Haar- und Urinproben

Ein Flashmob der ungewöhnlichen Art, besonders wegen der verwendeten Utensilien: Vor dem Eingang des Innenministeriums wurden am späten Mittwochnachmittag symbolische Haar- und Urinproben niedergelegt.

Ziel der Aktion “Lange Haare – kurzer Prozess” war es, den “Überwachungsstaat” zu unterbinden. Insbesondere gemeint wurde die Forderung nach einer Verfassungsänderung, die Haartests ermöglichen soll. Besonders richtete sich der Vorwurf gegen Innenministerin Mikl-Leitner und ihren Vorstoß, Haartests bei Drogenverdacht einsetzen zu wollen.

Flashmob gegen “Überwachungsstaat”

Musikalisch untermalt wurde die Aktion am Wiener Minoritenplatz von der Band “Zwa Voitrottln”, die der Ministerin mit ihrem Song “Maria Johanna” eine Botschaft zusandten und sie aufforderten, mal zu “chillen”.

“Hinter der Spaßkomponente steckt ein ernster Hintergrund: Seit Jahren wird unter verschiedenen Vorwänden der Datenschutz ausgehöhlt – von Rasterfahndung über Videoüberwachung bis zu Vorratsdatenspeicherung. Die Haaranalysen sind ein weiterer Schritt Richtung Überwachungsstaat,” finden die Veranstalter von “Screaming Birds“.

VIENNA.AT hat sich vor Ort bei der Aktion umgesehen:

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