Flächendeckender Ausbau der Kinderbetreuung kostet 1,6 Mrd. Euro

Österreich liegt beim Thema Kinderbetreuung im EU-weiten Ranking nur auf Platz 20.
Österreich liegt beim Thema Kinderbetreuung im EU-weiten Ranking nur auf Platz 20. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Laut einer IV-Studie könnte der flächendeckende Ausbau der Kinderbetreuung bis zu 1,6 Milliarden Euro mehr kosten.

Der könnte bis zu 1,6 Mrd. Euro mehr kosten. Zu diesem Ergebnis kommt das von der Industriellenvereinigung (IV) unterstützte Wirtschaftsforschungsinstitut EcoAustria in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse. Das berechnete Szenario geht von der Verlängerung der Öffnungszeiten in einem Umfang, der eine Vollzeitbeschäftigung der Eltern ermöglicht, sowie der Ausweitung der Betreuung von Kindern unter drei Jahren aus.

Ausbau der Betreuung von unter Dreijährigen kostenintensiver

Differenziert nach den Teilszenarien belaufen sich die Mehrkosten der Betreuung von unter Dreijährigen laut Studie auf etwa 1,3 Mrd. Euro. Dabei wurde eine Ausweitung der Betreuungsquote der unter Dreijährigen von derzeit 27,6 Prozent auf das Betreuungsniveau von Dänemark in der Höhe von 67,7 Prozent simuliert. Weniger kostenintensiv wäre laut EcoAustria das zweite Szenario: Die Mehrkosten der Ausweitung von Öffnungszeiten würden nämlich nur zusätzliche 300 Mio. Euro betragen.

Dänemark ist Vorreiter der institutionellen Kinderbetreuung in Europa und belegt in einem EU-weiten Ranking (plus Norwegen und der Schweiz) den ersten Platz. Österreich liegt nur auf Rang 20.

(APA/Red)

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