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Fischer eröffnete Carinthischen Sommer in Villach

Bundespräsident Heinz Fischer hat am Donnerstag den Carinthischen Sommer im Villacher Congress Center eröffnet. "Im Buket der Kulturveranstaltungen hat der Carinthische Sommer einen unverwechselbaren Charakter", lobte Fischer. Festredner Rainer Bischof gab seine philosophische Interpretation des 20. Jahrhunderts zum Besten.


Fischer ging auf die von Intendant Thomas Daniel Schlee geäußerten Sorgen um die Finanzierung, die auch heuer wieder Thema war, ein. Was er so aus dem Kulturministerium höre, meinte der Bundespräsident, gebe Anlass “für einen gewissen Grundoptimismus”. Anders als sein Vorgänger war heuer auch der Kulturreferent des Landes Kärnten, Waldner, zur Eröffnung des Festivals gekommen. Waldner, wie naturgemäß auch der Landeshauptmann und weitere Regierungsmitglieder, wurden vom Intendanten ausdrücklich begrüßt. “Es geht nicht um Repräsentation sondern um Identifikation”, meinte Schlee.

Der Bundespräsident sagte, Kulturpolitik sei immer auch Bildungspolitik. Aufgabe der Politik sei es, “auf Ausdrucksformen hinzuweisen und Instrumentarien bereitzustellen”. Dabei gelte es, nicht nur Populäres zu unterstützen. “Kultur ist wertvoll”, auch wenn man das nicht in Zahlen ausdrücken könne, so Fischer. Landeshauptmann Kaiser sagte, das Ziel sei die Beibehaltung der aktuellen Fördersummen, mehr sei angesichts “geleerter Kassen” nicht möglich. Villachs Bürgermeister Manzenreiter hatte zuvor eine Aufstockung des Anteils der Stadt in Aussicht gestellt.

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