Fischer empfing Hilfsorganisationen

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Vertreter von Caritas, Volkshilfe und Diakonie waren die ersten Gäste des neuen Bundespräsidenten - Nach einem rund 40-minütigen Gespräch wurden auch einige konkrete Pläne geäußert.

Angedacht ist laut Fischer, eine gemeinsame Aktion für den Sudan zu starten, wo eine „schreckliche humanitäre Situation“ herrsche. Ebenfalls andiskutiert worden sei eine Initiative für den Nationalfeiertag am 26. Oktober. Möglich seien etwa Auszeichnungen für sozial engagierte Menschen, präzisierte Volkshilfe-Präsident Josef Weidenholzer später gegenüber der APA. Fischer wollte das Gespräch jedenfalls als Einstieg in die „Materie“ verstanden wissen. Er möchte den Dialog auch mit anderen Hilfsorganisationen suchen. Nach dem Sommer möchte er die Hilfseinrichtungen auch besuchen. Angesichts der Staatstrauer für seinen verstorbenen Amtsvorgänger Thomas Klestil wurde jetzt davon abgesehen.

Die Hilfsorganisationen zeigten sich durchwegs erfreut über das „Signal“, das Fischer setze, indem er gleich am Beginn seiner Amtszeit auf die Wichtigkeit von sozialem Engagement hinweise. Es gebe in der Zweite Republik einen „Grundkonsens“, dass niemand in der Gesellschaft „verloren gehen darf“, sagte Diakonie-Direktor Michael Chalupka. Fischer sei „oberster Schutzherr dieses Grundkonsenses“. Vor dem Empfang hatte Fischer am Morgen eine Kranzniederlegung an den Gräbern der verstorbenen Amtsvorgänger am Wiener Zentralfriedhof vorgenommen. Am Nachmittag stehen noch Besuche der Landeshauptleute von Wien und Niederösterreich, Michael Häupl und Erwin Pröll auf dem Programm.

Redaktion: Christian Wata

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