Fischer auch in seinem Wohnbezirk Josefstadt erfolgreich

Heinz Fischer |copy APA
Heinz Fischer |copy APA
Der SP-Kandidat Heinz Fischer hat in seinem Wiener Wohnbezirk Josefstadt das Rennen klar für sich entschieden - 58,01 Prozent der Stimmen.

Benita Ferrero-Waldner (V) kam auf 41,99 Prozent der gültigen Stimmen. Ganz anders hat das Ergebnis bei der Nationalratswahl im November 2002 ausgesehen. Damals erreichte die ÖVP mit 38,18 Prozent den Spitzenplatz im achten Bezirk, auf die SPÖ entfielen 26,75 Prozent.

Die Josefstadt gilt als bürgerlicher Wiener Bezirk, er zeichnet sich unter anderem durch einen hohen Akademikeranteil aus. Auch die Grünen waren dort 2002 äußerst erfolgreich: Mit 26,58 Prozent lagen sie nur ganz knapp hinter den Sozialdemokraten.

Fischer will nicht in die Amtsvilla nach Döbling

Die SPÖ konnte sich in dem Bezirk zuletzt bei der Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl 2001 an die Spitze setzen: Mit 46,91 Prozent ließen sie im achten Bezirk die ÖVP (16,39 Prozent) weit hinter sich.

In der Diskussion um den Wohnsitz des künftigen Bundespräsidenten hat Heinz Fischer stets betont, dass er nicht daran denke, in die Amtsvilla nach Döbling zu ziehen. Er wolle in seiner Wohnung in der Josefstädter Straße bleiben, so Fischer.

Redaktion: Michael Grim

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