Finanz fordert von Richard Lugner 380.000 Euro zurück

Die vergangenen Opernbälle könnten für Richard Lugner ein kostspieliges Nachspiel haben. Wie "News" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, fordert das Finanzministerium von dem Baumeister einen Betrag von 380.000 Euro zurück.

Lugner bestätigte gegenüber der APA den Bericht: “Der Bescheid ist noch nicht da, aber im Groben stimmt das”. Berufen will er aber auf jeden Fall dagegen.

Laut “News” soll der Baumeister in den vergangenen fünf Jahren jeweils 100 Prozent seiner Aufwendungen für den Wiener Opernball als “Werbekosten” in die Steuererklärung eingebracht haben. Darin inkludiert: Die Miete der Loge, die gesamte Bewirtung sowie Limo-Service und Leibwächter für den jeweiligen Opernballgast.

Nun vertritt das Finanzministerium Lugner zufolge plötzlich die Auffassung, dass der Opernball nur zu 20 Prozent als Werbung geltend gemacht werden könne, 80 Prozent müsste der Baumeister aber selbst tragen. Lugner versteht dies nicht: “Ich sitze ja nicht zu meinem Privatvergnügen neben der Frau Hilton”, meinte er.

Zudem würden durch die Autogrammstunde der Gäste in der Lugner City wesentlich mehr Menschen in das Einkaufszentrum kommen als sonst. “Bei der Pamela Anderson war es so voll, dass die Polizei den Zugang absperren musste. Wenn das keine Werbung ist”, argumentierte der Baumeister.

Falls das Finanzamt seine Forderung durchsetzen kann, bedeutet das aber nicht das Ende der illustren Opernball-Gäste. “Es gibt andere Wege”, orakelte Lugner.

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