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Filmmonat Jänner: Wim Wenders im Wiener Filmarchiv

Wim Wenders ist einer der ganz Großen der deutschen Filmszene.
Wim Wenders ist einer der ganz Großen der deutschen Filmszene. ©APA/AFP/CRISTINA QUICLER
Mit Wim Wenders und Federico Fellini werden zum Jahresauftakt in Wien ganz Große des Arthauskinos geehrt. Hollywood hofft indes auf Golden Globes und Oscar-Nominierungen.

VERLEIHUNG DER 76. GOLDEN GLOBES (6. Jänner): Weniger Prestige, weniger Glamour und doch ein Oscar-Vorbote ist die alljährliche Verleihung der Golden Globes. Wenn die Auslandspresse die goldenen Weltkugeln zum nunmehr 76. Mal im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles vergibt, hat die Politsatire “Vice” mit sechs Nominierungen die meisten Preischancen. Das Liebesdrama “A Star is Born” mit Lady Gaga und Bradley Cooper, die Filmbiografie “Green Book” und die Tragikomödie “The Favourite – Intrigen und Irrsinn” von Yorgos Lanthimos gehen hingegen mit je fünf Nominierungen ins Rennen. In Österreich ist die von Sandra Oh und Andy Samberg moderierte Gala auf TNT Serie via Sky ab 1.00 Uhr nachts mitzuverfolgen.

KRIEG IM FILMMUSEUM (10. Jänner bis 28. Februar): Als cineastisches Pendant zur Ausstellung “Krieg. Auf den Spuren einer Evolution” im Naturhistorischen Museum zeigt das Filmmuseum Werke, welche die Genese der Erzählung vom Krieg im Kino verdeutlichen. Das gewählte Spektrum reicht vom Stummfilmklassiker “The Four Horsemen of the Apocalypse” aus 1921 bis zu “Iwans Kindheit” von Andrej Tarkovskij aus 1962 und Kurosawa Akiras “Ran” (1985).

ZWEI ITALO-GRÖSSEN IM FILMMUSEUM (10. Jänner bis 28. Februar): Neben den Filmen des Krieges würdigt das Filmmuseum zum Jahresauftakt auch zwei Regiegrößen des italienischen Nachkriegskinos. Federico Fellini und der heuer verstorbene Ermanno Olmi werden einander gegenübergestellt. Während Fellini mit Werken wie “La strada” oder “La dolce vita” internationale Berühmtheit erlangte, blieb Olmi mit seinen bekanntesten Arbeiten wie “I fidanzati” oder “L’albero degli zoccoli” eher der Filmgemeinde ein Begriff. Zugleich will man mit der umfassenden Retrospektive das Klischee des glamourösen Fellini und des trockenen Chronisten Olmi aufbrechen helfen.

Wim Wenders in Wien zu sehen

WIM WENDERS IM FILMARCHIV (10. Jänner bis 4. Februar): Einem der wunderbarsten Filmemacher des Weltkinos widmet das Filmarchiv die bis dato umfangreichste Würdigung: Wim Wenders Gesamtwerk ist dafür im Haus zu sehen – vom restaurierten BRD-Klassiker “Die Angst des Tormanns beim Elfmeter” über die Sam-Shepard-Poesie “Paris, Texas” bis hin zu “Der Himmel über Berlin”. Hinzu kommen bei der Retrospektive, für die der gebürtige Düsseldorfer persönlich anreist, Kurzfilme, Dokumentationen und eine eigene Fotoausstellung im Metro Kinokulturhaus zum fotografischen Frühwerk des 1945 geborenen Filmemachers.

JOHANNES MARIO SIMMEL IM FILMARCHIV (17. Jänner bis 5. Februar): Der Wiener Johannes Maria Simmel zählt mit Klassikern der gehobenen Unterhaltungsliteratur wie “Es muss nicht immer Kaviar sein” oder “Hurra, wir leben noch” zu den Standardautoren der Nachkriegszeit. Anlässlich des zehnten Todestags des einstigen Erfolgsschriftstellers bringt das Wiener Filmarchiv nun eine Zusammenschau der filmischen Bearbeitung von Simmel-Stoffen, wobei man standesgemäß am 17. Jänner mit einer Diskussion im Literaturmuseum eröffnet.

OSCAR-NOMINIERUNGEN (22. Jänner): Wenn in den frühen Morgenstunden in Los Angeles die Nominierungen für die wichtigsten Filmpreise der Welt bekannt gegeben werden, steht jetzt schon fest, dass Österreich sich keine Chancen ausrechnen muss. Ruth Beckermanns “Waldheims Walzer” schaffte es im Vorfeld nicht auf die Shortlist für den Auslandsoscar. Und so können sich heimische Filmfreunde gelassen auf die 91. Gala freuen, die heuer am 24. Februar im Dolby Theatre von Hollywood über die Bühne geht. Wer hier die Moderation übernimmt, ist allerdings noch offen, hat der eigentlich vorgesehene Kevin Hart doch nach einer Kontroverse um länger zurückliegende homophobe Aussagen nach zwei Tagen zurückgezogen.

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