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Filmmonat April: Das sind die Highlights in Wien

Im April gibt es zahlreiche Film- und Kinohighlights in Wien.
Im April gibt es zahlreiche Film- und Kinohighlights in Wien. ©pixabay.com (Themenbild)
Der Filmmonat April hat einiges zu bieten. Egal ob das Cine Latina Festival, das Porn Film Festival oder die International Ocean Tour - für jeden Geschmack ist das passende Film-Highlight dabei.

Cine Latino Festival in Wien (noch bis 4. April): Noch bis zum 4. April bringt das bereits am Donnerstag gestartete, biennal abgehaltene Festival Cine Latino lateinamerikanische Stimmung in das Wiener Filmcasino. Heuer sind 27 Spiel- und Dokumentarfilme aus elf Ländern programmiert, wobei Gäste und nicht zuletzt Kulinarik für die entsprechende Atmosphäre sorgen soll. Als Statement stammen dabei rund 50 Prozent der Festivalfilme heuer von Regisseurinnen. Bei den Spielfilmen liegt ein Fokus auf Mexiko, während man in der Dokuschiene einen politischen Schwerpunkt setzt.

Festival du film francophone in Wien (1. bis 11. April): Cineasten und Frankophile respektive cinephile Frankophone kommen heuer zum 21. Mal beim Festival du film francophone in Wien auf ihre Kosten. Zu sehen sind 29 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme aus den fünf Ländern Belgien, Frankreich, Kanada, Luxemburg und der Schweiz – wobei auch Afrika mit zwei Spielfilmen vertreten ist. Nach der offiziellen Eröffnung mit Louis Garrels “L’homme fidele” im Stadtkino wird das eigentliche Festival dann im Votivkino abgehalten. Eine Carte Blanche hatte heute Staatsoperndirektor Dominique Meyer inne, der sich für Jean-Luc Godards “Le Mepris” aus 1963 entschied, der nun am 10. April gezeigt wird. Und für Freunde des Kurzen gibt es am 6. April eine Kurzfilmnacht.

International Ocean Film Tour macht auch in Wien Halt

Abtauchen bei der International Ocean Film Tour (2. bis 10. April): Wer auf der im Verhältnis kleinen Leinwand die weiten Ozeane erkunden möchte, erhält bei der mittlerweile sechsten Auflage der International Ocean Film Tour die Gelegenheit. Sechs mehr oder minder kurze Filme und zwei Stunden umfasst das Programm der Filmreihe, die Wassersport, Umweltschutz und Meeresabenteuer vereint. Von der Freitaucherin Julie Gautier (“Julie”) über den Unterwasserfotograf Laurent Ballesta (“700 Sharks”) bis zur Jagd der Sea Sheperd auf den illegalen Fisch-Trawler Thunder (“Chasing the Thunder”) reicht das Spektrum. Die Filmtour macht dabei in Wien, Salzburg, Innsbruck, Linz, Klagenfurt, Graz und Villach Station.

Porn Film Festival (4. bis 7. April): Im Vorjahr stellte das Wiener Porn Film Festival erstmals die philosophische Frage, was Porno eigentlich genau ist. Am 4. April startet man nun mit dem Dokumentarfilm “The Artist & The Pervert” über Komponist Georg Friedrich Haas und seine Ehefrau, Muse und “Sklavin” Mollena in die zweite Ausgabe und will erneut die bunte Vielfalt des Genres auf der großen Leinwand feiern respektive Stereotypen hinterfragen. Die Leitfrage dazu ist heuer die nach der Scham. Dazu gibt es auch Begleitprogramm, in dem man etwa feministisches oder queeres Pornoschaffen beleuchtet.

“Crocodile Dundee” im Wiener Filmmuseum

Australien im Filmmuseum (4. April bis 4. Juni): Für das filmische Schaffen eines ganzen Kontinents kann man sich schon einmal ein wenig Zeit nehmen, und so steht bis 4. Juni in der großen Frühjahrsretrospektive des Filmmuseums Australien im Fokus. Niemand wäre prädestinierter für diese Auswahl als Direktor Michael Loebenstein, der vor seinem Wechsel nach Wien Geschäftsführer des National Film and Sound Archives in Down under war. Gezeigt werden über 50 Spielfilme, die sich im breiten Spektrum von Hits bis Randständigem bewegen. “Crocodile Dundee” oder “Muriel’s Wedding” sind da ebenso auf der Leinwand zu erleben wie Sexkomödien a la “Alvin Purple” oder Klassiker wie Peter Weirs “Picnic at Hanging Rock”. Ein nicht unwesentlicher Teil des Gezeigten entstammt dabei der “Australian Film Renaissance” der 1970er und 80er. Und für die Actionfans ist gleich die gesamte “Mad Max”-Reihe programmiert.

Nikolaus Geyrhalter im Filmarchiv (5. bis 21. April): Das Wiener Filmarchiv widmet dem großen Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter im April eine umfassende Retrospektive zum filmischen Eigenwerk des Regisseurs. Eröffnet wird mit “Unser täglich Brot” in Anwesenheit des Künstlers, der auch einer der zentralen Produzenten des Landes ist. Am 6. April ist dann auch die aktuellste Arbeit Geyrhalters, “Erde”, im Metro Kinokulturhaus zu sehen.

Kino im besetzten Frankreich: Filmarchiv zeigt “Schillernd Grau”

Filmmuseum würdigt Jonas Mekas (9. April): Das Filmmuseum widmet der am 23. Jänner verstorbenen Filmlegende Jonas Mekas einen Abend. Nicht nur war der Avantgardefilmer ein wiederkehrender Gast des Filmmuseums, dessen Mitgründer Peter Kubelka war auch ein langjähriger Freund des Künstlers. Deshalb spricht Kubelka zunächst über den verstorbenen Wegbegleiter, bevor einige der markantesten Filme Mekas projiziert werden.

Kino im besetzten Frankreich im Filmarchiv (11. April bis 1. Mai): Den Jahren der französischen Filmindustrie unter der Naziherrschaft ab 1940 widmet sich das Filmarchiv ab 11. April. Unter dem Titel “Schillernd Grau” zeigt man Werke aus dem schwierigen Feld zwischen Widerstand und Anpassung. Ergänzt wird die Schau, die mit Henri Decoins “Premier Rendez-Vous” aus 1941 eröffnet, durch Arbeiten, die nach 1945 auf die Besatzungszeit zurückblicken.

Jüdisches Filmfestival startet am 30. April in Wien

Karl Freund im Filmarchiv (17. bis 28. April): Er ist als Kameramann eine jener unbekannten Größen der Stummfilmzeit, die das neue Medium erst zu dem machten, was es dann wurde: Der Böhme Karl Freund. Er drehte mit Legenden wie Robert Wiene, Fritz Lang oder F.W. Murnau, für dessen “Der letzte Mann” er die “entfesselte”, also freibewegliche Kamera einführte. Aus Anlass des 50. Todestags des Meisters zeigt das Metro Kinokulturhaus eine kleine Auswahl des 120 Produktionen umfassenden Oeuvre des Meisters – beginnend am 17. April mit E.A. Duponts “Variete” aus 1925.

Jüdisches Filmfestival nun im Frühling (30. April bis 15. Mai): Etwas wärmeres Wetter hat man beim Jüdischen Filmfestival im Auge. Nach der vorherigen Ausgabe, die noch im März 2018 stattfand, lädt man nun Ende April/Anfang Mai in die drei Wiener Innenstadtkinos Metro Kinokulturhaus, Votivkino und Topkino zu einem Überblick über das jüdische Filmschaffen.

(APA/Red)

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