Filmfonds Wien fördert neun TV-Dokus und wird um 1,5 Mio. Euro erhöht

Beim fünften Antragstermin der Wiener Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien haben neun Produktionen eine Zusage erhalten. Die Gesamtfördersumme beläuft sich auf 155.294 Euro. Erstmals wurden nur Dokus und keine Spielfilme eingereicht, teilte der Filmfonds am Dienstag in einer Aussendung mit.
Gemäß des 2007 beschlossenen Filmpakets der Stadt Wien war Anfang des Jahres der Fernsehfilmfonds als Teil des Filmfonds implementiert und mit 1,5 Mio. Euro dotiert worden. Am Dienstag beschloss der Wiener Gemeinderatsausschuss auch die planmäßige weitere Aufstockung der Regionalförderstelle um 1,5 auf 11,5 Mio. Euro. Künftig sollen nun zwei Mio. Euro für Fernsehproduktionen zur Verfügung stehen.

Der letzte Antragstermin für TV-Filme in diesem Jahr kam u.a. der Doku “Der Ball ist rund” von Christian Krönes und Florian Weigensamer (Blackbox Film) zu Gute, die sich auf die Spuren der Fußballproduktion in Pakistan machen. Beate Thalberg (Tellux Film) beschäftigt sich in ihrer Spieldoku mit “Gustav Mahler”, Gabriele Schweiger (Geyrhalter Filmproduktion) kratzt mit “Die Lust der Frauen” über die Sexualität von Frauen gehobenen Alters an Tabuvorstellungen. Dazu kommen die Malerei-Dokus “Das Abbild der Wirklichkeit” von Petrus van der Let und Martin Luksan, “Der letzte Akt” von Herbert Eisenschenk und “Kunst von innen” von Angelica Bäumer sowie die beiden Biografien “Im Schatten des Propheten” von Christian Kobalts und Philipp Mayrhofers und “Karl Merkatz – Vom Tischler zum Echten Wiener” von Christian Kurt Weiß.

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