Film-Highlights 2014: So wird das kommende Kino-Jahr

Das sind die Kino-Highlights 2014.
Das sind die Kino-Highlights 2014. ©Miriam Trescher / pixelio.de
Auch im kommenden Jahr dürfen sich Kinofans freuen: Von "Paranormal Activity" bis "Spider-Man", von den Avengers bis zu den X-Men, vom Planet der Affen bis zum 7bten Zwerg regieren - vorwiegend omic-lastige - Sequels den Filmkalender 2014.

Bevor dann “Der Hobbit” seine Reise beendet, machen aber auch einige Regieasse von sich reden – allen voran Lars von Trier.

Viel Sex mit “Nymphomaniac”

Dem dänischen Enfant terrible ist es gelungen, mit seinem radikalen Erotik-Drama “Nymphomaniac” schon Monate vor dem Kinostart einen veritablen Hype zu kreieren. Der Film mit Charlotte Gainsbourg, Stellan Skarsgard, Uma Thurman, Shia LaBeouf und Willem Dafoe kommt in zwei Teilen (21. Februar und 4. April) und gilt schon jetzt als Aufreger des Jahres. Ob die Verfilmung des erotischen Bestsellers “Fifty Shades of Grey” an diese Aufmerksamkeit herankommt, wird sich ab 1. August zeigen.

Zu den Filmemachern mit einer eigenwilligen Handschrift gehört indes auch Steve McQueen, dessen erschütterndes Drama “12 Years a Slave” (16. Jänner) nachhaltig Eindruck hinterlässt und auch mit dem einen oder anderen Oscar rechnen darf. Wes Anderson versammelte für seinen Berlinale-Eröffnungsfilm “The Grand Budapest Hotel” (7. März) ein Starensemble, und Spike Jonze inszenierte in “Her” (28. März) die futuristische Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einer Roboterstimme.

Komödien im kommenden Jahr

Die Comedy-Stars Ben Stiller mit “Das erstaunliche Leben des Walter Mitty” (1. Jänner) und Will Ferrell mit “Anchorman 2: Die Legende kehrt zurück” (30. Jänner) dürften unterdessen ebenso volle Säle garantieren wie Martin Scorseses schwarzhumoriges Börsen-Sittenbild “The Wolf of Wall Street” (17. Jänner), David O. Russells hochgelobte Korruptionskomödie “American Hustle” (14. Februar) oder der vorprogrammierte tragikomische Arthouse-Hit “Philomena” (28. Februar) mit Judi Dench.

Für den größten Anteil der durchschnittlich mehr als 16 Millionen Eintritte in den österreichischen Kinos pro Jahr werden aber wohl wieder die Comic-Blockbuster sorgen: Im März kommt Captain America in “The Return of the First Avenger” zurück und zieht General Themistocles in “300: Rise of an Empire” in den Krieg gegen die persischen Invasoren, im April wird Andrew Garfield einmal mehr zum “Spider-Man”, und im Mai verändern die “X-Men” die Vergangenheit, um die Zukunft zu schützen.

Action-Blockbuster in den Kinos

Als weitere Blockbuster stehen möglicherweise gleich zwei neue Filme der Reihe “Paranormal Activity” (2. Jänner/Herbst), “RoboCop” (7. Februar), “Godzilla” (15. Mai), “Transformers 4” (18. Juli) und “Dawn of the Planet of the Apes” (14. August) im Kalender, im September kommt zudem Otto Waalkes als der “Der 7bte Zwerg” zurück. Und während “Der Hobbit” im Dezember tatsächlich ans Ziel gelangt, wurde das Finale der “Tribute von Panem” auf zwei Teile aufgesplittet.

Worauf wird man 2014 noch ein Auge haben: Wem “Frances Ha” gefiel, könnte auch mit “Computer Chess” (3. Jänner) viel Freude haben. Biopics gibt’s zu Lady Di (“Diana”, 10. Jänner), Nelson Mandela (“Mandela”, 31. Jänner) und Grace Kelly (“Grace of Monaco”, 14. März). Keanu Reeves feiert als gesetzloser Samurai in “47 Ronin” ein starkes Comeback, und George Clooney rettet in “Monuments Men” (20. Februar) Kunstwerke vor den Nazis.

Animierte Kino-Highlights 2014

Sanft modernisiert wird “Tarzan” (21. Februar) als 3D-Animation ins Kino kommen, “Rio 2” wird ab 3. April für Dschungelfieber sorgen, und am 1. Mai kommen “Muppets Most Wanted” auf die Leinwand. Im März versammeln sich Meryl Streep, Julia Roberts und Juliette Lewis beim väterlichen Begräbnis, das “Im August in Osage County” stattfindet, Russell Crowe baut als “Noah” die berühmte Arche (3. April), und Tom Cruise wird in “Edge of Tomorrow” (30. Mai) täglich vom Alien gegrüßt.

Bleiben letztlich noch drei schwer einzuschätzende Filme: “The Act of Killing” (21. Februar) ist eine mutige Verbindung aus Doku und Geschichtsaufarbeitung, der viele Zuseher zu wünschen sind. “Need for Speed” wird ab 21. März beweisen müssen, ob die Spiele- und die Filmindustrie wirklich so kompatibel sind, wie in Hollywood erhofft. Und zu guter Letzt wird sich auch herausstellen, ob der “Feuchtgebiete”-Hype um Charlotte Roche auch deren “Schoßgebete” (19. September) tragen wird können.

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