Fiaker-Pferde drehten durch

Als ein Kutscher am 1. Januar 2009, gegen 17.15 Uhr, in der Landstraßer Hauptstraße vor dem Bahnhof Wien-Mitte vom Kutschbock stieg, um die Türe des Fiakers für seine im Fahrzeug befindlichen Fahrgäste zu öffnen, gingen plötzlich die Pferde durch.

Die Pferde liefen mit der Kutsche und den Fahrgästen stadtauswärts Richtung Rochusmarkt und über die Kundmanngasse und die Rotundenbrücke in den zweiten Bezirk. In der Wittelsbachstraße streifte das Gespann zwei Fahrzeuge. Dadurch brach die Deichsel der Kutsche und die Kutsche kam zum Stillstand.

Die Pferde liefen nach dem Unfall allein weiter und beschädigten in der Böcklinstraße noch einen weiteren PKW. In der Thugutstraße blieben sie dann leicht verletzt am Fahrbahnrand stehen. Dort konnte weiteres Entkommen durch das Einschreiten der Polizei verhindert werden. Die Fahrgäste, eine 39-jährige Touristin mit ihren beiden Kindern (10 und 7 Jahre alt) blieben unverletzt.

Der Vorfall hatte einen Feuerwehreinsatz und eine kurzfristige Sperre der Schüttelstraße zur Folge. Die Pferde wurden von der Besitzerin selbst abgeholt. Eine Schadenssumme ist nicht bekannt. Eine beim Kutscher vorgenommene Atemalkoholuntersuchung ergab eine Alkoholisierung von 2,4 Promille. Der Mann wurde angezeigt.

 

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