Feuerwehr half gestrandeten Sattelschleppern bei der A21

Die Lkw-Fahrer saßen bei einer Unterführung fest.
Die Lkw-Fahrer saßen bei einer Unterführung fest. ©APA (Sujet)
Da die Wiener A21 am Samstag wegen starker Schneefälle gesperrt werden musste, wollten zwei Lkw-Lenker über eine Betriebsausfahrt der Asfinag ausweichen. Eine Unterführung stoppte jedoch das Vorhaben, die Feuerwehr musste ausrücken.
A21 stundenlang gesperrt

An der Wiener Außenring Autobahn (A 21) sind am Samstag zwei gestrandete Sattelschlepper geborgen worden. Die Lenker hatten von der witterungsbedingt gesperrten Verbindung über eine Betriebsausfahrt der Asfinag ausweichen wollen, ehe eine Unterführung das Vorhaben stoppte, berichtete die FF Alland. Ein schwieriger Feuerwehreinsatz war die Folge.

Ein Sattelzug war ins Rutschen geraten und gerade noch zum Stehen gekommen, ohne dass der Aufleger an der Decke der Unterführung beschädigt wurde. Der nachkommende Lkw-Lenker konnte einen Zusammenstoß nur mehr vermeiden, indem er nach rechts in den Graben auswich. Er schaffte es den Einsatzkräften zufolge ebenfalls knapp, das Schwerfahrzeug vor der Wand der Unterführung zum Stehen zu bringen.

Sattelschlepper mit Seilweinde wieder auf die Straße gezogen

Die beiden voll beladenen 40-Tonner konnten trotz angelegter Ketten auf der schneebedecken Straße nicht mehr zurückschieben. Weil sämtliche Räumfahrzeuge im Einsatz waren, um die für den Verkehr zugelassenen Verbindungen freizumachen, musste die Mannschaft der FF Alland selbst zu den Schaufeln greifen. Zudem kam Streusalz zum Einsatz. Daraufhin schaffte es ein Chauffeur, freilich nur mit Einweisung der FF Alland, die Betriebsausfahrt wieder hinaufschieben.

Der zweite Sattelschlepper jedoch saß den Helfern zufolge noch fest. Der Lkw musste mittels Seilwinde schrittweise wieder seitlich auf die Straße gezogen werden, was sich aufgrund der Vollbeladung "äußerst schwierig" gestaltete.

(APA/Red)

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