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Festwochen: Luc Bondy bleibt bis 2013

Die Intendanz der Wiener Festwochen ist bis 2013 in festen Händen. Luc Bondy, dessen mittlerweile siebente Festwochen-Ausgabe heute, Freitag, Abend am Wiener Rathausplatz, eröffnet wird, wurde als alleiniger künstlerischer Verantwortlicher bis 2013 bestätigt.

Wie Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) in einer Aussendung bekannt gab, wurde Bondys bis 2010 laufender Vertrag um weitere drei Jahre verlängert.

Wien bleibe mit Bondys Entscheidung “eine wichtige Künstlerpersönlichkeit von internationalem Format erhalten”, freute sich Mailath-Pokorny. “Als Intendant mit Weitblick, aber auch als feinsinniger Regisseur und unermüdlicher Netzwerker hat Bondy den Weg der Wiener Festwochen erfolgreich fortgesetzt und ihnen ein internationaleres Profil verliehen.” Als “großem Europäer” sei es ihm gelungen “die ganz Großen nach Wien zu holen.”

Auch Festwochen-Präsident Rudolf Scholten streute Rosen. “Luc Bondy ist der Beweis, dass die permanente Verpflichtung zur Erneuerung auch in personeller Kontinuität ausgezeichnet erfüllt sein kann”, ein so prominentes Theateraufgebot über so viele Jahre zu zeigen, sei “weltweit einzigartig.”

Luc Bondy, am 17. Juli 1948 in Zürich geboren, zählt seit langem zu den beliebtesten Regisseuren des Wiener Theaterpublikums. Bei den Wiener Festwochen war der in Frankreich aufgewachsene Theatermann, der 1985 bis 1987 dem Leitungsteam der Berliner Schaubühne angehörte, in den 80er und 90er Jahren immer wieder mit eigenen Inszenierungen (etwa “Marivaux’ “Triumph der Liebe” oder “Die Zeit und das Zimmer” von Botho Strauß) zu Gast. Bondy, der auch als Filmregisseur und Buchautor tätig ist, betreute auf allen großen Bühnen Europas sowohl Schauspiel- als auch Operninszenierungen, für seine Regie bei Arthur Schnitzlers “Das weite Land” 1984 wurde er mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

1997 wurde Bondy Schauspieldirektor der Wiener Festwochen. Von 1997 bis 2001 hatte er eine Gastprofessur für Regie am Wiener Reinhardt-Seminar inne, auf seine Initiative fand 1998 erstmals der Regiewettbewerb der Wiener Festwochen statt. Seit 1. Juli 2001 ist Luc Bondy Intendant und alleiniger künstlerisch Verantwortlicher der Wiener Festwochen, wo er seither selbst mit zahlreichen Inszenierungen, darunter Schnitzlers “Anatol”, Crimps “Auf dem Land” und “Cruel and Tender”, Rezas “Ein spanisches Stück”, Händels “Hercules” oder Shakespeares “König Lear” im vergangenen Jahr als Regisseur vertreten war. Am heurigen Festwochen-Programm stehen mit Marivaux’ “Die zweite Überraschung der Liebe” und Genets “Die Zofen” ebenfalls zwei Bondy-Inszenierungen.

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