Festwochen-Eröffnung: Stars und ein Tanz für die Toleranz

Am kommenden Freitag (11.5.) findet am Wiener Rathausplatz die Eröffnung der Wiener Festwochen statt.

Bei freiem Eintritt sind dort nicht nur Stars wie Bobby McFerrin, Hubert von Goisern oder Joe Zawinul samt seinem Syndicate zu sehen – auch das Caritas-Projekt „Tanz die Toleranz“ wird aufgeführt. 230 Kinder und Jugendliche verschiedener Herkunft und Hautfarbe nehmen daran Teil. Die Choreografie stammt vom Briten Royston Maldoom.

„Die Wiener Festwochen sind ein Festival der Offenheit und des Grenzen Niederreißens“, betonte der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) am Dienstag bei der Präsentation des Eröffnungsprogramms. „Tanz die Toleranz“ zeige, dass Miteinander auf positive Art gelebt werden könne. Laut dem Wiener Caritasdirektor Michael Landau nehmen Jugendliche aus sechs Wiener Schulen sowie junge Asylwerber aus Caritas-Einrichtungen an dem „Mutmachprojekt“ teil.

Integration sei „unglaublich einfach“, versicherte Choreograf Royston Maldoom. Das habe sich auch bei den Proben gezeigt, wo sich die jungen Teilnehmer rasch kennen gelernt und angefreundet hätten. Tanzen werden sie übrigens zur Musik von Gustav Holsts „Die Planeten“. Es spielt das Wiener Sinfonie Orchester unter der musikalischen Leitung von Johnny Bertl.

Als Moderator durch den Abend führt Hubert von Goisern, der selbst bereits mit Musikern aus Tibet, Afrika und dem arabischen Raum zusammengearbeitet hat. Mit ihm werden Stimmakrobat Bobby McFerrin und einer der bekanntesten Jazzmusiker der Welt, der aus Wien stammende Joe Zawinul, auf der Bühne stehen.

Neben arrivierten Interpreten wird das Eröffnungsprogramm auch von jungen österreichischen Musikerinnen gestaltet: Vom Duo Luttenberger *Klug, Missy May sowie der Band Zweitfrau mit Sängerin Diana Lueger. Weiterer Gast: Der türkischstämmige deutsche Sänger Muhabbet.

Die offizielle Eröffnung der Festwochen 2007 beginnt am Freitag um 21.20 Uhr. ORF 2 und 3sat übertragen live. Bis zum 19. Juni zeigen die Wiener Festwochen 41 Produktionen aus 20 Ländern. Im Schauspiel-Programm gibt es einen Shakespeare-Schwerpunkt, im Musik-Programm eine Janacek-Hommage. Insgesamt bieten die Festwochen drei Uraufführungen, sieben Neuinszenierungen und eine Wiederaufnahme. Zu den insgesamt 202 Vorstellungen kommen eine Ausstellung, zwei Veranstaltungen im Filmmuseum sowie die so genannte „Mystery Tour“.

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