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Festnahmen nach Selbstmordanschlägen von Wolgograd

Einen Monat nach den Selbstmordanschlägen von Wolgograd mit 34 Toten haben die russischen Behörden die Festnahme von zwei mutmaßlichen Komplizen bekannt gegeben. Sie hätten geholfen, die Attentäter in die südrussische Millionenstadt zu bringen, teilte das Nationale Anti-Terror-Komitee in Moskau am Donnerstag mit. Es handle sich um Mitglieder einer islamistischen Gruppierung aus Bujnaksk.


Kurz nach den Anschlägen tauchten im Internet neue Anschlagsdrohungen auf. In einem Jihadistenforum war Anfang Jänner ein Video abrufbar, auf dem die mutmaßlichen Attentäter von Wolgograd mit Anschlägen auf die Olympischen Spiele in Sotschi im Februar drohen. In dem 49-minütigen Video wird dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit “Rache für das vergossene Blut von Muslimen” gedroht.

In dem Video auf der Webseite VDagestan.com waren ausführlich und unmaskiert zwei Männer zu sehen, die als die Attentäter von Wolgograd vorgestellt wurden. Ihre Namen wurden auf der Webseite mit Suleiman und Abdurachman angegeben.

Die Olympischen Spiele finden vom 7. bis zum 23. Februar statt, anschließend werden in Sotschi vom 7. bis zum 16. März die Paralympics abgehalten. Für die Gesamtdauer der Spiele wurden verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in Kraft gesetzt. Insgesamt sollen rund 37.000 Polizisten und Soldaten das Sportereignis absichern.

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