Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Fertigsalat-Test: Qualität in Ordnung, aber teuer

Statt dem Griff zum Fertigprodukt rät die AK zu frischem Salat.
Statt dem Griff zum Fertigprodukt rät die AK zu frischem Salat. ©SXC
Ein Test bei Fertigsalaten durch die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich hat zwar ergeben, dass die Qualität in Ordnung ist, die Preise mit 50 Cent bis 1,33 Euro pro 100 Gramm aber teuer sind. Sie rieten unter anderem deshalb in einer Presseaussendung am Mittwoch zu frischem Salat.

Die Konsumentenschützer kauften bei fünf großen Lebensmittelhändlern acht Stichproben von fertig geschnittenen und abgepackten Blattsalaten. Sie wurden unmittelbar danach unter Einhaltung der Kühlkette ins Labor gebracht. Schnittsalate sind mikrobiologisch besonders sensible Produkte, die unter schlechten Lagerbedingungen leicht zu Verderb neigen. Doch sechs der acht Proben waren von absolut einwandfreier Qualität, stellten die Tester fest. Zwei wiesen zwar bereits leichte Mängel auf, waren aber zum Zeitpunkt der Untersuchung noch als einwandfrei zu bezeichnen.

Vitam-Gehalt in allen untersuchten Salaten gering

Bei allen Proben war auf dem Etikett der Hinweis “gekühlt lagern” – großteils sogar mit der Zusatzangabe “bei zwei bis vier Grad Celsius” angebracht. Die unmittelbar nach dem Kauf gemessenen Probentemperaturen lagen in 86 Prozent der Fälle darüber, der Spitzenwert betrug bei 10,1 Grad. “Unter derart schlechten Lagerbedingungen kann es zu einer besonders großen Gefahr des fortschreitenden Verderbs kommen, sodass die Probe eventuell am Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr gesundheitstauglich sein könnte”, hieß es in dem Testbericht. Außerdem sei der Gehalt von Vitamin C in allen untersuchten Salaten sehr gering gewesen, in einem sogar gar nicht nachweisbar.

Tipps für alljene, die nicht auf Fertigsalate verzichten wollen

Der Leiter der Konsumenteninformation Georg Rathwallner rät daher zum Kauf von frischem, ungeschnittenen Salat, dessen ernährungsphysiologischer Nutzen wesentlich höher sei. Er werde obendrein deutlich günstiger angeboten. Wer dennoch nicht auf Fertigsalate verzichten wolle, sollte darauf achten, das das Produkt noch möglichst weit vom Mindesthaltbarkeitsdatum entfernt ist. Außerdem empfiehlt er, es vor der Verarbeitung noch einmal gründlich zu waschen. Ein Großteil der eventuell vorhandenen Keime lasse sich so entfernen.

(APA)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Fertigsalat-Test: Qualität in Ordnung, aber teuer
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen